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Daumen hoch!

„Es war jede Arbeit wert!“: So war das Wasserburger Weinfest

Die Wasserburger haben das Feiern nach zwei Jahren Corona nicht verlernt. Die Altstadt war nach der Zwangspause voll mit Besuchern, die das Weinfest genossen haben.
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Die Wasserburger haben das Feiern nach zwei Jahren Corona nicht verlernt. Die Altstadt war nach der Zwangspause voll mit Besuchern, die das Weinfest genossen haben.
  • VonKarheinz Rieger
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Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat das Wasserburger Weinfest wieder stattgefunden. So war das beliebte Fest in der Innstadt.

Wasserburg – „Es war jede Arbeit wert!“ So kommentierte Peter Fichter, Geschäftsführer des Stechl Kellers, kurz vor Mitternacht das Weinfest, das zwar keinen Besucherrekord vermelden, aber nach zwei Jahren Corona-Zwangspause zeigen konnte, dass die Wasserburger das Feiern nicht verlernt haben. Denn über mangelnde Stimmung konnte trotz einiger Regentropfen kurz nach 23 Uhr in der Kernzone des Festes in der Altstadt wohl keiner klagen.

Bürgermeister Michael Kölbl (links) und Andreas Bonholzer, Vorsitzender des WFV, begrüßten die Gäste vom Balkon des Rathauses.

Bürgermeister Michael Kölbl begrüßte traditionell vom Balkon des Rathauses die Gäste. Dort stand er das letzte Mal 2019, wie er berichtete. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsförderverbands (WFV), Andreas Bonholzer, hielt er pünktlich – nach einem kurzen Standkonzert der Stadtkapelle auf dem Marienplatz – eine kurze Rede.

Das Standkonzert der Wasserburger Stadtkapelle auf dem Marienplatz ist eines der Highlights auf dem allseits beliebten Weinfest.

Reges Treiben in der Innstadt

Dabei dankten beide den beteiligten Wirten und den Organisatoren des WFV, allen voran Wolfgang Helmdach und Christoph Klobeck für die geleistete Vorbereitungsarbeit. In der Folge entwickelte sich im Bereich Marienplatz, Herrengasse, Salzsenderzeile, Hofstatt und Schustergasse bei idealem Wetter dann ein reges Treiben, das viele auch animierte, mit dem Glas in der Hand eine Runde zu drehen oder die Gelegenheit zu nutzen, mit Bekannten oder auch Unbekannten ins Gespräch zu kommen.

Dass die Lichterketten am Rathaus – die früher mal traditionell für venezianische Beleuchtung gesorgt hatten – wegen der Energiekrise als symbolisches Zeichen für den Energiesparwillen fehlten, bedauerte Dritte Bürgermeisterin Edith Stürmlinger, allerdings zeigte sie durchaus Verständnis für die Situation.

Vier Bands spielten auf

Ganz ohne Beleuchtung blieb das Weinfest aber nicht. Die Tennisabteilung des TSV Wasserburg sorgte mit erlaubter eigener Illumination für ein wenig Nostalgie hinter der Frauenkirche.

Für unterschiedlichen Musikgeschmack war gesorgt. So gab es in der Schustergasse von „Banda Balorda“ italienische Klänge, bunt Gemischtes in der Hofstatt von „Zwaraloa Plus2“. In der Herrengasse kamen die Blasmusikfreunden mit „Fast nur Blech“ auf ihre Kosten und am Marienplatz heizte „Mercey Beats“ mit ihren Songs dem Publikum ein.

Welcher der Weine, die von den Wirten diesmal selbst ausgewählt worden waren, am besten schmeckte, konnte allerdings nicht ermittelt werden. Jedenfalls brachte Organisator Wolfgang Helmdach die Nachfrage nach seiner Bilanz zum diesjährigen Weinfest kurz vor Mitternacht mit einen Daumen nach oben auch ohne Worte auf den Punkt.

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