Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Mit der Spitzhacke eingeschlagen

„Es ist unvorstellbar“ – Haager Stockschützen entsetzt: Unbekannte zerstören neue Bahn

Horst Achterling, Abteilungsleiter der Stockschützen Haag, versteht die Welt nicht mehr: Unbekannte haben mit einer Spitzhacke oder einem Akkubohrer Löcher in die Pflastersteine geschlagen, sie sind groß genug, um einen Kugelschreiber rein stecken zu können.
+
Horst Achterling ist fassungslos: Unbekannte haben mit einer Spitzhacke oder einem Akkubohrer Löcher in die Pflastersteine geschlagen, sie sind groß genug, um einen Kugelschreiber rein stecken zu können.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
    schließen

Horst Achterling, Abteilungsleiter der Haager Stockschützen, versteht die Welt nicht mehr. Vor Kurzem haben die Stockschützen in Haag zwei neue Schießbahnen gepflastert, nun sind sie schon wieder kaputt. Mutwillig zerstört von Unbekannten!

Haag – „Es ist unvorstellbar“, sagt Achterling. Er ist der Abteilungsleiter der Stockschützen beim TSV Haag. Er und die anderen Vereinsmitglieder stecken viel Zeit in den Sport und das Vereinsleben. Auch bei dem Aufbau der Bahnen waren sie beteiligt. „Wir haben eigentlich alles selbst gemacht“, so Achterling.

500 Arbeitsstunden vom Verein

500 Arbeitsstunden seien zusammen gekommen, mehrere tausend Euro hat der Verein investiert. Vier bis sechs Wochen hätten die 50 Mitglieder des Vereins gearbeitet. Anfang Mai waren sie fertig, die Freude über die neuen Bahnen sei vor allem bei den zehn aktiven Schützen groß gewesen. Gerade auch nach der langen Pause in Coronazeiten. Doch kaum eine Woche später dann der Schock: Unbekannte haben Löcher in die Pflastersteine geschlagen.

Steine waren bei Ankunft im guten Zustand

Eine „unverständliche und unvorstellbare“ Tat. „Das muss jemand mit der Spitzhacke oder mit dem Akkubohrer gekommen sein und Lächer rein geschlagen oder gebohrt haben“, glaubt Achterling, anders könne er sich die Beschädigung nicht erklären. Denn: „Als wir die Steine bekommen haben, waren sie in einem guten, sogar sehr guten Zustand.“ Diejenigen, die leichte Beschädigungen aufgewiesen hätten, habe der Verein extra am Rand platziert. Für das Stockschießen brauche es ja eine glatte Oberfläche ohne Reibungen und Störungen. Nicht nur, weil der Sport beeinträchtigt ist, sondern auch, weil der Stock selbst dann abbrechen könnte. Die neuen Beschädigungen seien aber mitten in der Bahn entstanden. Einen halben Zentimeter seien die Löcher zum Teil tief.

Polizei hat keine Ermittlungsansätze

Wer so etwas tue, das könne sich Achterling nicht erklären. „Ich will niemanden beschuldigen“, sagt Achterling. „Aber das ist jetzt schon der zweite oder dritte Fall, dass in Haag, etwas kaputt gemacht wird.“ Eine Anzeige gegen unbekannt läuft, das bestätigt auch die Polizei in Haag auf Anfrage. Jedoch gebe es keine Ermittlungsansätze, so die Beamten. Den Eindruck, dass sich die Sachbeschädigungen in jüngster Zeit in Haag häufen, habe man auch hier. Jüngst gab es erst einen Einbruch beim Hundesportverein.

Sport noch nicht beeinträchtigt

Die Stockschützen haben noch Glück im Unglück, erklärt der Abteilungsleiter. Durch die Löcher in der Bahn sei der Sport nicht beeinträchtigt worden. „Wir können froh sein, dass wir die Bahn noch benutzen können“, erklärt Achterling. Doch sollte die Beschädigung sich verschlimmern, dann würde dem Verein nichts anderes übrig bleiben, als die Bahnen abzureißen und neu zu bauen. „Die Steine werden gemeinsam abgeschliffen, damit die Höhe hundertprozentig gleich ist“, erklärt Achterling. „Nur die Steine auszutauschen, das geht nicht.“

Mehr zum Thema

Kommentare