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KRITIK REIßT NICHT AB

„Es ist eine Ressourcenverschwendung“: Wasserburger Stadtrat hadert mit den Neubau von Aldi

Der Aldi in Stauham soll vergrößert werden, die Pläne stoßen schon seit Langem auf Kritik.
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Der Aldi in Stauham soll vergrößert werden, die Pläne stoßen schon seit Langem auf Kritik.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Das Thema Aldi lässt den Stadtrat Wasserburg einfach nicht los. Wieder stand eine Änderung im Bebauungsplan zum geplanten Neubau auf der Tagesordnung und wieder wurde Kritik laut.

Wasserburg – Wie berichtet möchte Aldi seinen alten Markt in Staudham bereits nach etwa 20 Jahren abreißen und vergrößern. 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen hier entstehen. Schon in den vergangenen Sitzungen stieß dieses Vorhaben auf harsche Kritik, insbesondere im Februar stellten die Ratsmitglieder die Nachhaltigkeit des Vorhabens infrage. Auch in der jüngsten Sitzung ließen es sich die Ratsmitglieder nicht nehmen, Dampf abzulassen.

„Das Letzte, was eine Stadt nach einem Lockdown braucht“

„Ich möchte nochmal sagen, das letzte, was eine Stadt nach einem halben Jahr Lockdown braucht, ist einen Verkaufsstandort außerhalb“, erklärte Christoph Klobeck (CSU), Wirtschaftsreferent der Stadt. Er befürchte, dass die Aldi auch durch die Aktionswaren die Geschäfte der Innenstadt gefährde. Auch Christian Flemisch (ÖDP) erklärte: „Ich kann diesen Antrag nicht unterstützen.“ Es sei eine „Ressourcenverschwendung“ erklärte er.

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Unterstützung bekam er von Lorenz Huber, Fraktionsvorsitzender des Bürgerforum/Freie Wähler Reitmehring-Wasserburg und ÖDP. Auch er könne aus ökologischen Gründen dem Antrag nicht zustimmen. „Mir geht es darum, ein Zeichen zu setzen und zu sagen: Wir wollen das nicht mehr.“ Bereits in der Sitzung im Februar hatte Huber starke Kritik der Weigerung seitens des Discounters geübt, nur ein Stockwerk bauen zu wollen und so für Flächenfraß zu sorgen.

Neubau von Aldi kann nicht verhindert werden

Christian Stadler (Die Grünen) hatte Verständnis für die Frustration von Flemisch und Huber: „Ich bin auch dafür, dass man Flächen spart“, stellte er klar, gleichzeitig könne aber der Neubau nicht verhindert, wenn die Änderung des Bebauungsplans abgelehnt werde. Dies bestätigte auch Bürgermeister Michael Kölbl (SPD). Denn dem Neubau wurde bereits zugestimmt, bei einer Ablehnung bliebe es also bei dem alten, bereits beschlossenen Bebauungsplan.

Nach dieser Festestellung stimmte das Gremium zähneknirschend der Änderung mit zwölf zu acht Stimmen zu.

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