Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Mitgliederausstellung eröffnet

Es „irrlichtert“ im Wasserburger Ganserhaus

Katrin Meindl, Mitkuratorin und Zweite Vorsitzende der Wasserburger Künstlergemeinschaft (links), begrüßt die Ausstellungsbesucher, unter ihnen auch Zweiter Bürgermeister Werner Gartner (Zweiter von links).
+
Katrin Meindl, Mitkuratorin und Zweite Vorsitzende der Wasserburger Künstlergemeinschaft (links), begrüßt die Ausstellungsbesucher, unter ihnen auch Zweiter Bürgermeister Werner Gartner (Zweiter von links).

„Irrlichter“ – dritter Versuch: Endlich ist es dem AK 68 gelungen, trotz Pandemie wieder eine Mitgliederausstellung zu organisieren. Doch Corona spielte der Künstlervereinigung erneut einen Streich.

Wasserburg – Zeitgenössische Kunst zum Thema „Irrlichter“ bietet derzeit die Mitgliederausstellung des Arbeitskreises 68 in Wasserburg. Nach langer Zeit gab es auch wieder eine Vernissage, die vor der Galerie im Freien stattfand.

Sie sind übernatürlich und stehen für die Seelen Verstorbener, die keine Ruhe finden. Besonders in Sümpfen und Mooren kann man bei Dunkelheit die unheimlichen Lichter beobachten. Wer ihnen begegnet, den kann großes Unglück treffen, wie es im Volksglauben heißt. Andreas Fischer vom AK 68 ist den Irrlichtern gefolgt. Von ihm stammt das Konzept für die gleichnamige Mitgliederausstellung 2022.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Pandemiebedingt mussten zwei Termine vorher abgesagt werden. Und auch der dritte Anlauf verlief nicht ganz reibungslos. Denn Ideengeber Andreas Fischer, bekannt für seine humorvollen, aberwitzigen Gedankenmaschinen, befand sich zur Ausstellungseröffnung in Quarantäne..

Blick in die Ausstellungsräume: Auf vier Etagen sind 88 Arbeiten der AK-68-Mitglieder zu sehen.

Katrin Meindl, Zweite Vorsitzendende des Kunstvereins, übernahm deshalb neben der Begrüßungsrede auch die Vorstellung von Fischers Ausstellungskonzepts. 88 Arbeiten aus allen Bereichen der bildenden Kunst wurden dazu eingereicht. Neben Malereien, Zeichnungen, Objektkunst und Collagen zeigt „Irrlichter“ auch Lichtinstallationen und diverse Skulpturen. Die dazu entwickelten Sujets wurden vielfältig und individuell interpretiert.

Sie bewegen sich zwischen Licht und Schatten, Mystik und Mahnung im Hinblick auf Technik oder politische Ereignisse und Entwicklungen. In jedem Fall aber sind Qualität und Kreativität der Arbeiten bemerkenswert und vom Keller bis zum Dach des Ganserhauses allgegenwärtig.

Die Ausstellung „Irrlichter“ ist noch bis zum 10. April, jeweils Donnerstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der Galerie im Ganserhaus zu sehen.

Mehr zum Thema

Kommentare