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Riesenpaket zu stemmen

Stadtmauer und viele weitere Projekte: Es geht voran mit der Stadtentwicklung in Wasserburg

Das derzeit wichtigste ISEK-Projekt: die im Sommer gestartete Sanierung der Stadtmauer.
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Das derzeit wichtigste ISEK-Projekt: die im Sommer gestartete Sanierung der Stadtmauer.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Die Sanierung der Wasserburger Stadtmauer – ein Millionenprojekt – ist ein Beispiel von vielen Maßnahmen, die im „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept“ (ISEK) stehen. Konzepte sind geduldig. Wie geht es tatsächlich voran?

Wasserburg – ISEK: Hinter dieser sperrigen Abkürzung steckt ein Förderprogramm mit großer Bedeutung für die Zukunft von Wassserburg: ISEK steht für das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“, 2018 nach zähem kommunalpolitischen Ringen vom Stadtrat verabschiedet. Die Kommune hat bereits viele der über 100 dort aufgelistete Projekte gestartet, „noch ist aber nichts abgeschlossen“, berichtete Stadtbaumeisterin Mechthild Herrmann im Bauausschuss.

Sanierung eines wichtigsten Denkmals in Wasserburg geht weiter

Trotzdem kann sich die Liste der Maßnahmen, deren Umsetzung begonnen hat, sehen lassen, zeigte ihr Arbeitsbericht auf. Beispiel Essigfabrik : Das Gelände in Besitz der Stadt wird in ein neues Wohngebiet umgewandelt. Die Vorplanungen für einen städtebaulichen Wettbewerb laufen bereits. Beispiel Feuerwehrhaus: Auch für diesen Neubau, den eine Arbeitsgruppe mit Feuerwehrlern, Stadträten und Verwaltungs- sowie weiteren Experten begleitet, soll ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Beispiel Stadtmauer: Die Sanierung ist heuer gestartet, das Millionenprojekt zur Sicherung eines der wichtigsten Denkmäler der Stadt geht 2022 weiter, so Herrmann. Im Februar sollen nach ihren Angaben auch die Ergebnisse von Untersuchungen der Sportanlagen in der Stadt vorliegen. Es geht um die Frage, welche Angebote - etwa ein Bikepark? – fehlen.

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Erste Ergebnisse liegen auch für das ISEK-Projekt „Verschönerung des Inndamms“ vor. 2022 könnte es auch hier an die Umsetzung gehen. Im nächsten Jahr zieht außerdem die Polizeiinspektion aus dem Salzstadel aus und in den Neubau um. Was geschieht mit dem Gebäude? Welche Nachnutzung bietet sich an? Das ist ein großes Thema, das im Rahmen des ISEK-Programms angegangen wird.

Großprojekt Stadtmauer zeigt, dass es vorangeht

Bereits gestartet und weiter fortgesetzt wird die Sitzbankoffensive, so Herrman im Ausschuss weiter. Auch die „essbare Stadt“ gehe weiter, das Projekt liegt in Bürgerhand.

Alljährlich berichtet die Stadtbaumeisterin einmal über das, was schon geschafft wurde. Denn die ISEK-Pläne sollen nicht in den Schreibtischschubladen des Rathauses verstauben, sondern umgesetzt werden. Das wird zwar viele Jahre dauern, bis zu 15 können es sein. Doch Großprojekte wie die Sanierung der Stadtmauer zeigen, dass es vorangeht.

Lieblingsmaßnahme des Stadtrates: ein Fußgänger- und Radlsteg über den Inn – im Bereich Kapuzinerinsel. Das ist eine extrem teure Mammutaufgabe, die noch auf sich warten lässt. Doch es gibt neben Maxi- auch viele Midi- und Mini-Projekte, die im ISEK stehen. Werden sie nach den dort gemachten Vorgaben umgesetzt, gibt es in der Regel öffentliche städtebauliche Fördergelder.

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