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Rundes Jubiläum

90. Geburtstag von Erich Kotalla: Die Leidenschaft des Garser Jubilars ist die Musik

Erich Kotalla freut sich über den Besuch von Chorleiter Reinhold Schuhbeck, seinem Sohn Christian, seiner Schwiegertochter Martina und Ursula Kebinger von der Chorgemeinschaft Mariä Himmelfahrt Gars (von links).
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Erich Kotalla freut sich über den Besuch von Chorleiter Reinhold Schuhbeck, seinem Sohn Christian, seiner Schwiegertochter Martina und Ursula Kebinger von der Chorgemeinschaft Mariä Himmelfahrt Gars (von links).
  • VonBruno Münch
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Erich Kotalla, ein Garser Bürger und Chorsänger, feierte seinen 90. Geburtstag. Als Gratulanten hatten sich Bürgermeister Robert Otter und die Chorgemeinschaft Mariä Himmelfahrt im Caritas – Altenheim St. Kunigund eingefunden.

Gars/Haag – Otter gratulierte im Namen der Gemeinde. Der Chor „überreichte“ einen musikalischen Blumenstrauß mit bayrischen Liedern. Der Jubilar freute sich sichtlich über die Darbietungen, Geschenke und Gespräche.

Mehrere Schicksalsschläge prägen sein Leben

Im Jahr 1931 als jüngerer von zwei Brüdern wurde er in Berlin geboren. Erich Kotalla hatte in frühester Kindheit den Verlust seiner Mutter zu verkraften und musste mit seiner Familie die schwierigen Kriegsjahre bestehen. Wie sein Vater Johann erlernte Erich das Schneiderhandwerk und war darin jahrelang erfolgreich tätig. Im Jahr 1953 heiratete er seine Frau Veronika, dem Ehepaar wurden drei Töchter und zwei Söhne geschenkt. Im Jahr 1961 fand der Jubilar Arbeit in Dorfen. Die Familie, die kurze Zeit später nachzog, ernährte er mit seiner Arbeit als Schneider. Der jüngste Sohn wurde in Dorfen geboren.

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Bald holte Erich Kotalla über das Telekolleg die Mittlere Reife nach. Bei der anschließenden Ausbildung zum Zollbeamten wohnte die Familie in München. Im Jahr 1972 wurde ein neu gebautes Haus in Gars bezogen. Der Jubilar arbeitete als Zollbeamter in der Brennerei Sigl in Wasserburg bis zu deren Schließung. Bis zur Pensionierung im Jahr 1996 war er im Zollamt Mühldorf beschäftigt.

Ein schwerer Schicksalsschlag traf die Familie mit dem frühen Tod einer Tochter. Im Jahr 2003 konnte das Ehepaar noch im Kreis der Familie die Goldene Hochzeit feiern, vier Jahre später musste Erich den Tod seiner Frau Veronika hinnehmen. Nur seine schon neben der Berufstätigkeit ausgeübten Aktivitäten halfen ihm, über den schmerzlichen Verlust hinwegzukommen.

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Die Musik war und ist bis heute seine Leidenschaft. Er leitete ein Akkordeonorchester, unterrichtete Schüler auf Gitarre, Akkordeon, Keybord und Hackbrett, und errichtete sogar eine Selbstbau-Orgel im eigenen Haus. Zusätzlich spielte er Schach in einem Club und in der Familie. Auch Tischtennis, Tennis, Skifahren und Bergsteigen praktizierte er, oft mit seinem Sohn, bis ins hohe Alter.

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Aus gesundheitlichen Gründen zog er vor einigen Monaten in das Seniorenheim Haag, wo er mit Sohn Christian und anderen Besuchern noch gerne zu den Musikinstrumenten greift, auch an seinem Geburtstag.

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