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Abi, Abi, Abitur

Erfolgreiches Jahr für die FOS Wasserburg: 40 Schüler haben eine Eins vor dem Komma

200 Absovlventen konnte die FOS/BOS Wasserburg bei ihrer Abiturfeier verabschieden.re
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200 Absovlventen konnte die FOS/BOS Wasserburg bei ihrer Abiturfeier verabschieden.re

Endlich konnte die Berufliche Oberschule Wasserburg (FOS/BOS) wieder zu den Traditionen von vor Corona zurückkehren und ihre Absolventen in großem Rahmen feiern. Rund 150 Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen bekamen ihr Fachabiturzeugnis überreicht, und die etwa 50 Schüler der 13. Klassen freuten sich über ihr Abiturzeugnis.

Wasserburg – Der Nachmittag startete mit einem Gottesdienst mit Kaplan Georg Boeckl-Bichler und Pastorin Cordula Zellfelder. Unter dem Motto „Jeder Abschied ist ein Neubeginn“ trugen Schüler nachdenkliche Texte vor, die von der Notwendigkeit und Schwierigkeit des Entscheidens handelten.

Musikalisch wurde diese Stunde von Sänger und Instrumentalisten, allesamt Schüler beziehungsweise Lehrkräfte der Schule, unter der Leitung von Barbara Asanger einfühlsam begleitet.

Verschiedene Auszeichnungen

Nach diesem ruhigen Beginn ging es weiter in die Badriahalle wo sich die Absolventen, deren Angehörige und Freunde, Lehrkräfte und Vertreter der Politik zur zeremoniellen Zeugnisüberreichung einfanden. Man konnte in fröhliche und stolze Gesichter blicken, festlich gekleidete Menschen freuten sich, diesen Moment miteinander feiern zu können.

Über 40 Absolventen konnten sich über eine Eins vor dem Komma freuen, die Bestehensquote beim Fachabitur lag bei 97 Prozent, beim Abitur sogar bei 100 Prozent. Dies ist für Schüler, von welchen so manche ursprünglich aus den verschiedensten Bildungswegen mit und ohne Mittleren Schulabschluss oder nach beruflich bedingter zeitlicher Pause vom schulischen Lernen zur FOS/BOS Wasserburg gekommen sind, ein überaus großer Erfolg, insbesondere nach den Corona-Schuljahren.

„Ganz besonderer Jahrgang“

Darüber hinaus konnten auch noch Preise überreicht werden. So legten sieben Schüler das Cambridge Certificate ab, an gleich 10 Absolventen wurden Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verliehen, Sophia Leisner bekam den Abiturpreis Mathematik und Miriam Konhäuser eine Ehrung des Deutschen Spanischlehrerverbandes überreicht.

Landrat Otto Lederer machte den Absolventen Mut auch bei kräftigem Gegenwind auf die richtigen Segel zu setzen.

Schwungvoll anmoderiert von den Lehrkräften Sarah Gartner und Michael Birnstiel gratulierte der Rosenheimer Landrat Otto Lederer, den Absolventen, welchen nun mit ihrem Abschluss alle Wege offen stünden. Er bezog sich auf den Philosophen Seneca, der schon wusste: „Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig“. So sei eben nun zu entscheiden, welcher Weg eingeschlagen werde. Lederer machte den jungen Menschen Mut, dass auch, wenn einem ein kräftiger Wind entgegenwehe, es nicht auf den Wind, sondern auf das richtige Setzen der Segel ankäme.

Die Vertreterin des Landkreises Ebersberg, Magdalena Föstl, sprach von einem „ganz besonderen Jahrgang“, der trotz aller Widrigkeiten in diesen außerordentlichen Jahren nun das Abitur in der Tasche habe. Auf dem Weg zu neuen Ufern wünschte sie Überzeugung für das eigene Tun, und sich nie zu klein zu fühlen, etwas bewirken zu können.

Werner Gartner, zweiter Bürgermeister der Stadt Wasserburg, betonte, dass das Privileg Bildung leider immer noch vielen Menschen in der Welt verwehrt sei. Er bezeichnete die FOS/BOS als „cool“, schließlich habe auch er selbst diese Schulart besucht.

Der Elternbeiratsvorsitzende, Ralf Basche, gratulierte den Absolventen und vor allem deren Eltern, die ihre Kinder nach Kräften unterstützt hätten.

Lehrer-Schüler-Band begleitet musikalisch

Schulleiterin Claudia Romer lud in ihrer Rede zu einem gedanklichen Rundgang durch die wunderbare Welt des Lernens an der FOS/BOS Wasserburg ein in dem sie auf vielfältige Projekte der Schule verwies und riet den Absolventen unter Bezugnahme auf die Karriere der Jazzsängerin Ella Fitzgerald dazu, dass man unter keinen Umständen bei Widrigkeiten aufgeben dürfe.

Schließlich zog Schülersprecher Florim Seciri das Fazit, dass es keine falschen Entscheidungen gebe, denn man werde immer Erfahrungen für das Leben sammeln und dabei lernen, mit Konsequenzen umzugehen. Fundamental wichtig sei dabei jedoch die Unterstützung durch Eltern, Freunde und Partner, bei welchen sich Seciri bedankte.

Das legendäre SMV_Partyschiff kam endlich nach zwei Jahren wieder zum Einsatz.

Die Feier wurde immer wieder von hervorragenden musikalischen Beiträgen der Schüler-Lehrer-Band begleitet, die zum launigen Mitklatschen und Mitsingen motivierte.

Nach diesem offiziellen Teil der Zeugnisverleihung ging es – nach zwei Jahren Abstinenz – nun wieder zum legendären SMV-Partyschiff auf den Chiemsee, auf welchem Absolventen und Lehrkräfte in die Nacht hinein feierten.

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