Endlich vier Frauen im Schonstetter Gemeinderat

Die Neuen: Franz Bock, Rupert Stübl, Regina Liedl, Manuela Hörmann und Katharina Gruber-Trenker (stehend von links).

Erstmals schafften vier Frauen – Regina Liedl und Monika Fridgen (beide für die CSU) sowie Katharina Gruber-Trenker und Manuela Hörmann (Freie Wähler) – den Einzug in den Gemeinderat. Bürgermeister Paul Dirnecker vereidigte die neuen Ratsmitglieder, außer der neuen „Frauenriege“ noch Rupert Stübl (Freie Wähler) und Franz Bock (CSU).

Von Martin Voggenauer

Schonstett – Monika Fridgen fehlte entschuldigt - ihre Vereidigung wird in der nächsten Sitzung nachgeholt.

Paul Dirnecker als neuer Bürgermeister musste nicht vereidigt werden, er hatte den Eid bereits bei seiner Wahl zum zweiten Bürgermeister beim Start der letzten Amtsperiode abgelegt.

Es bleibt bei zwei Bürgermeistern

Anschließend einigte sich das Gremium darauf, es wieder bei zwei Bürgermeistern zu belassen. Als seinen Stellvertreter schlug Dirnecker Josef Bichler (CSU) vor. Dieser hatte bei der Wahl die meisten Stimmen erhalten. In der geheimen Wahl wurde Bichler mit 10:2 Stimmen (eine Stimme war ungültig) zum neuen zweiten Bürgermeister gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten. Er dankte dem Gremium für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und legte anschließend den Amtseid ab.

Falls die unerwartete Situation einträte, dass gleichzeitig beide Bürgermeister ausfallen müsste Korbinian Wagner als dienstältester Gemeinderat einspringen.

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Nun standen eine Reihe von Formalien an. Paul Dirnecker schlug dem Gemium vor, künftig den Bauausschuss aufzuwerten. Er soll nun nicht mehr als beratendes, sondern als beschließendes Organ tätig werden. Erst nach längerer Diskussion entschied sich der Gemeinderat doch einstimmig dafür, strittig dagegen war die Zahl der Mitglieder. Josef Bichler hätte gerne nur vier Mitglieder gehabt – damit sei man flexibler und effektiver. Korbinian Wagner, Dr. Wolfgang Schneid und Andreas Obermayer sprachen sich für sechs Mitglieder aus (jeweils plus dem Bürgermeister als Vorsitzenden).

Nach einer Kampfabstimmung gab es eine knappe Mehrheit von 7:5 Stimmen für die große Variante. Die Entschädigungsleistung für Ausschussmitglieder wurde angepasst auf 20 Euro die Stunde (bisher 15 Euro) und das Sitzungsgeld ebenfalls um fünf Euro auf 25 Euro erhöht.

Mehr Einwohner, mehr Geld

In der Geschäftsordnung wurden Beträge aufgrund steigender Einwohnerzahl ebenfalls leicht nach oben angepasst. Die Beschlüsse hierfür fielen einstimmig aus. Nun galt es die Ausschüsse zu besetzen und Referenten zu benennen.

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