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Spatenstich fand statt

Endlich ist es soweit: Der Ameranger Bikepark kommt

Strahlen um die Wette: Theresa Ecker, Josef Stein (beide Arbeitskreis Bike Park), Michael Kerstens, Guido Tschugg, Johannes Heyse(Planer), Konrad Linner und Mike Mayer(Bautechnik, von links).
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Strahlen um die Wette: Theresa Ecker, Josef Stein (beide Arbeitskreis Bike Park), Michael Kerstens, Guido Tschugg, Johannes Heyse(Planer), Konrad Linner und Mike Mayer(Bautechnik, von links).
  • VonChrista Auer
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Bis Frühjahr 2022 müssen sich die jungen Leute in Amerang noch gedulden. Dann wird ihr heiß ersehnter Bikepark fertig sein. Beim Spatenstich freute sich auch Bürgermeister Konrad Linner. Für ihn ist wichtig, „dass man hier a Gaudi ham kann“.

Amerang – Jetzt wird es ernst, der Bikepark kann kommen. Davon haben die Ameranger Jugendlichen schon lange geträumt. Das wurde bei Befragungen immer wieder deutlich. Seit 2017 war das Anliegen nicht nur wegen der Kosten von mittlerweile rund 100.000 Euro auch immer wieder Thema im Gemeinderat. Auch die Suche nach einem geeigneten Gelände gestaltete sich schwierig. Mit dem Erwerb der Sportflächen Ende 2019 löste sich die Standortfrage dann aber rasch in Wohlgefallen und der Förderbescheid der Leader-Aktionsgruppe Chiemgauer Seenplatte über 46.000 Euro im Juni dieses Jahres tat ein Übriges.

Die Genehmigung zog sich lange

Nach einem langwierigen Genehmigungsverfahren gab es nun auch endlich grünes Licht von der Baubehörde und da wollten Gemeinde und ausführende Firma keine Zeit mehr verstreichen lassen. Der Spatenstich folgte umgehend. Schließlich sei das auch das Signal an die Jugend, dass ihre Anregungen ernst genommen würden, sagt Bürgermeister Konrad Linner.

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Die umfangreichen Erdarbeiten würden wohl bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die offizielle Eröffnung solle im Frühjahr 2022 stattfinden.

„Es ist ein schönes Projekt“, stellt Guido Tschugg fest. Der Mountain-Bike Profi und Vizeweltmeister im Downhill hat eine klare Vorstellung vom künftigen Ameranger Radl Parcours und freut sich auf die Umsetzung. Das Gelände mit der natürlichen Hanglage gebe viel her und hole die ganze „Szene“ ab. Vom Laufrad bis zum Cross Bike könne hier im Einklang mit der Natur alles zum Einsatz kommen und die Menschen unterschiedlichster Generationen und sportlicher Ausprägung zusammenbringen.

Die Highlights seien sicherlich große Sprünge und ein Bereich für Tricksprünge, aber letztendlich würden alle Könner-Stufen angesprochen, so Tschugg. Die Planung sehe dazu zwei Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen – 150 Meter für sportliche Fahrer und 50 Meter für Kinder – und dazu eine Pump- Track-Strecke, Balance-Balken, Sitzbänke und eine Slackline vor.

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Dafür werden 2700 Quadratmeter Fläche zu bearbeitet und beispielsweise mit Magerrasen und Reptilienhabitaten ökologisch aufgewertet. Beim „Finish“ werden die Kinder und Jugendlichen dann beispielsweise beim Belag aufbringen mit eingebunden. So könnten sie gleich viel über die Pflege der Strecke lernen und zudem würde ein persönlicher Bezug zu der Anlage aufgebaut, erklärt Tschugg aus seiner Erfahrung heraus.

Doch nicht nur die sportliche Komponente steht für die Ameranger im Vordergrund. Angrenzend an das geplante Haus für Kinder solle hier ein generationsübergreifender Ort der Begegnung entstehen, sagt Bürgermeister Konrad Linner.

„Die Radlfahrer sollen a Gaudi ham“

Hier befänden sich auch Fußball- und Tennisplätze, Skater Fläche und die Stockschützenbahn Mit dem Bike Park werde das zentral im Ort gelegene Freizeitangebot für die ganze Familie noch attraktiver. Alle Altersgruppen würden angesprochen.

„Die Radlfahrer sollen a Gaudi haben und einen Anreiz für Bewegung draußen in der Natur bekommen“, sagt Linner.

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Die Strecke werde gut in den natürlichen Geländeverlauf und den alten Baumbestand des Obstangers integriert. Die geplanten Sitzmöglichkeiten inmitten der Anlage sollen zu einem Treffpunkt werden, so der Bürgermeister.

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