Große Kunstausstellung holte gegen Ende auf

Am Ende klebten fünf rote Punkte

Wasserburg - Kurz vor Schluss wollten dann doch noch etliche Kunstinteressierte die "Große Kunstausstellung" des Wasserburger Kunstvereins AK68 anschauen und am Ende nach vier Wochen sieht die Bilanz besser aus als zur Halbzeit. Am Montag war Abbau.

Die Galeriedienste im Ganserhaus und im Rathaus gehen davon aus, dass die Besucherzahlen im Schnitt gleich waren wie in den Jahren zuvor, sagt Kurator Stefan Scherer.

Und am Ende sieht es auch mit dem Verkauf nicht so schlecht aus. Für die Stadt Wasserburg entschied sich Bürgermeister Michael Kölbl für das 80 mal 60 Zentimeter große Bild von Margret Kube "Landschaft bewegt", gemalt mit Acrylfarbe, und die 40 Zentimeter große Weidenholzskulptur von Franz Xaver Angerer. Von Privat erworben wurden das großformatige Bild "Rote Mützen sind out" von Gabi Dräger, die Kollage "Kaki statt Coco" von Vera Moritz und von Viiola Poschenrieder-Schink "Erinnerungen an die Natur (2).

"Fünf verkaufte Werke ist eine gute Bilanz und eigentlich ist das wie jedes Jahr", sagt Scherer. Einzig was dieses Jahr dem Verein zum Nachteil geraten sei, dass die Staatliche Gemäldesammlung nach vielen Jahren heuer nicht nach Wasserburg gekommen sei. vo

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