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25 Freiwillige engagieren sich

Eltern stellen in Obing eine Corona-Schnellteststation auf die Beine

Aufgrund einer Elterninitiative gibt es in Obing jetzt eine Schnellteststation, bei der sich Freiwillige engagieren, damit Bürger sich testen lassen können.
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Aufgrund einer Elterninitiative gibt es in Obing jetzt eine Schnellteststation, bei der sich Freiwillige engagieren, damit Bürger sich testen lassen können.
  • VonChrista Auer
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Engagierte Eltern und andere Freiwillige haben in Obing gemeinsam mit einem privaten Betreiber eine Schnellteststation auf die Beine gestellt. Hier sind Spuck- und Nasentests möglich. Die Nachfrage zeigt: Das Angebot ist bitter nötig.

Obing – Die Corona Ampel im Landkreis Traunstein steht auf Rot. In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ist für nicht geimpfte oder genesene Personen ein negativer Corona-Test notwendig.

So gilt beispielsweise aktuell bei Gaststätten, in der Hotellerie oder beim Friseurbesuch jeweils die 3G-plus Regel. Bei Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz, sofern die Tätigkeit mit Kundenkontakt verbunden ist. „Testen ist ein wichtiger Faktor, um die Pandemie zu bekämpfen, darum bin ich froh, dass wir in Obing wieder ein Testangebot machen können“, freut sich Bürgermeister Sepp Huber. Eine Elterninitiative habe das möglich gemacht und die Gemeinde habe das Vorhaben gerne unterstützt.

Spucken oder Nasentest

Nun könnten alle Bürger das Testangebot vor Ort nutzen. Es habe sich wieder einmal gezeigt, was mit ehrenamtlichem Engagement und Zusammenhalt in der Gemeinde alles möglich sei. Mittlerweile hat die Teststation in der Poststraße 24 die Arbeit aufgenommen und die Nachfrage ist enorm. „Wir hatten bereits 100 Tests pro Tag“, erzählt Rupert Freiberger. Er gehört zu den Initiatoren. „In erster Linie wollten wir den Kindern mit Spucktests eine Alternative zu den damals noch üblichen Stäbchentests in der Schule zu bieten“, berichtet Freiberger über die Beweggründe.

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Mehrere Obinger Eltern seien deshalb mit ihren Kindern nach Seebruck gefahren. Als sich abgezeichnet habe, dass die Teststation dort schließe, sei der Gedanke gereift, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Sieben Mütter hätten daraufhin spontan ihre Mithilfe angeboten und hätten eine entsprechende Schulung gemacht, parallel dazu sei ein privater Betreiber gefunden worden und die Zulassung beim Gesundheitsamt erfolgt. Mittlerweile sei der Helferkreis auf rund 25 Personen angewachsen.

Obinger müssen nicht mehr weit fahren

„Es ist super, dass wir den Schlüssel zum Testen in den eigenen Händen halten“, betont der Gemeinderat aus den Reihen der CSU.

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So könne die Einrichtung flexibel auf Anfragen auch außerhalb der Öffnungszeiten reagieren und brauche keinen Gewinn abwerfen. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Obinger nicht mehr soweit zum Testen fahren müssten und beispielsweise auch für Vereinsveranstaltungen oder größere Familienfeiern eine kurzfristige Gruppen-Testmöglichkeit auf Anfrage unter info.teststation-obing@online.de angeboten werden könne. Eine Testung sei während der Öffnungszeiten aber auch ohne Termin möglich. Zum Einsatz kommen Spucktests und Nasentests.

„Bei uns können sich alle, die sich nicht impfen wollen oder aus gesundheitlichen Gründen auch nicht impfen lassen können oder auch für eine Quarantänefreitestung, bequem per Antigen-Schnelltest dem sogenannten Bürgertest auf das Corona-Virus testen zu lassen“.

Direkt im Anschluss erhalte jeder Getestete einen zertifizierten Ergebnisnachweis ausgedruckt vor Ort oder per E-Mail, sagt Freiberger und hebt die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde, dem Gemeinderat und einigen Obinger Firmen heraus, die maßgeblich an der schnellen Umsetzung mitgearbeitet hätten. Besonders hervorzuheben sei auch Thomas Mitterer, der die Teststation mitinitiiert habe und Fabian Wiese, der mit der gemeinnützigen Einrichtung Seiml-Hof die Trägerschaft und damit die Abrechnung und die Verwaltung kostenlos übernimmt. Die gute Nachricht dabei sei, dass eine Mitarbeiterin des Seiml-Hofs dadurch aus der Kurzarbeit geholt werden konnte. 

Das Schnelltestzentrum ist täglich von 16 Uhr – montags, mittwochs und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. An Feiertagen ist geschlossen.

Ausweis ist mitzubringen

Kurzfristige Änderungen und die jeweiligen Öffnungszeiten sind der Buchungsseite zu entnehmen. https://www.traunstein.com/aktuelles/meldungen/schnellteststationen-im-landkreis-traunstein.

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Da für die Erstellung der Testbescheinigung vor Ort die Identität festgestellt werden muss, ist ein gültiges Ausweisdokument vorzulegen (z.B. Personalausweis, Reisepass, Gesundheitskarte mit Foto).

Für kostenfreie Testungen ist ein entsprechender Nachweis notwendig.

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