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AUS DEM GEMEINDERAT

Eiselfing sagt Ja zum Beitritt zur LAG Chiemgauer Seenplatte

Die Gemeinde Eiselfing wird Mitglied in der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Chiemgauer Seenplatte. Die LAG ist ein Zusammenschluss von bisher 24 Kommunen aus dem Osten und Nord-Osten des Landkreises Rosenheim und aus dem westlichen Landkreis Traunstein.

Von Andreas Burlefinger

Eiselfing wird bei der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Chiemgauer-Seenplatte Mitglied, um europäische Fördermittel zu kommen. Unser Bild ist in der Schafwaschener Bucht aufgenommen und zeigt den Chiemsee.

Eiselfing —Diese Gemeinden haben sich dem „Leader-Projekt“ der Europäischen Union angeschlossen. Leader ist ein Förderprogramm, das seit 1991 innovative Aktionen im ländlichen Bereich unterstützt, bei denen eine aktive Bürgerbeteiligung ein Muss ist.

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Als Träger der LAG Chiemgauer Seenplatte fungiert der Verein „Regionalinitiative Chiemgauer-Seenplatte“. Im Vorstand des Vereins befindet sich aus dem regionalen Bereich der Ameranger Bürgermeister Konrad Linner, der Zweiter Vorsitzender ist.

Aktuell läuft dritte Förderperiode

Der regionale Geschäftsführer für das LAG-Management, Christian Fechter, der seinen Dienstsitz im Landkreis Traunstein hat, stellte in der jüngsten Sitzung des Eiselfinger Gemeinderates die Wirkungsmöglichkeiten für die Kommunen kurz vor. „Momentan läuft seit 2014 die dritte Förderperiode, die bis Ende 2022 verlängert wurde“, sagte Fechter.

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Ein Beitritt ist laut seiner Aussage noch für die laufende Förderphase möglich — ansonsten erst wieder ab dem Jahr 2023. Um Projekte fördern lassen zu können, empfahl er der Gemeinde deshalb einen Beitritt in der laufenden Phase.

Denn Mittel erhalten die Kommunen nur, wenn sie vor dem Projektstart bereits Mitglied in der LAG Chiemgauer Seenplatte sind. Mit dem Aufruf „Es sind noch ausreichend Mittel da“ ermunterte er den Eiselfinger Rat, eine schnelle und positive Entscheidung zu treffen.

Kein Geld für „Weiher-Trail“ — Mitgliedschaft vor Projektstart nötig

Michael Maier (CSU) fragte nach den Kosten. Besonders interessierten ihn die jährlich anfallenden Folgekosten. „Pro Mitgliedsgemeinde sind das als Pauschale für den Verwaltungsaufwand 1900 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für die Evaluierung“, sagte der Geschäftsführer der LAG.

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Schade fand Gemeinderat Manfred Bierwirth (UWE), dass es mit einer finanziellen Unterstützung für den „Weiher-Trail“ nichts mehr wird. Fechter erläuterte dazu: „Das Projekt läuft schon und die Gemeinde ist leider noch nicht Mitglied“.

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Bevor er seinen Abstimmungsbeschluss dem Gemeinderat vorlegte, warb Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) für die Mitgliedschaft in der LAG. „Gerade wenn ich die Entwicklung der Gemeinde vorausschauend betrachte, sehe ich einiges an wahrscheinlichen Fördermöglichkeiten.

Die Gemeinde wird sich in den nächsten Jahren manchen Projekten zuwenden müssen, bei denen gerade die Bürgerbeteiligung beispielsweise im Freizeitbereich oder in der Kultur immer mehr ein Motor im Gemeindeleben sein wird“.

Ohne Gegenstimmen nahmen die Mitglieder des Gemeinderates den Beschluss an.

Rubriklistenbild: © Ralph Webb

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