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Wegen Corona immer wieder verschoben

Einweihung des Kindergartens in Eiselfing: „Ein Ausblick wie im Urlaub“

Viele Bürger waren zur Einweihung des Erweiterungsbaus gekommen. Die Kinder wurden mit Handwerkerhelmen ausstaffiert.
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Viele Bürger waren zur Einweihung des Erweiterungsbaus gekommen. Die Kinder wurden mit Handwerkerhelmen ausstaffiert.

Der Kindergarten St. Rupertus konnte nach zwei Jahren Corona-Beschränkungen endlich eingeweiht werden – mit Rundgang durchs neue Gebäude.

Von Andreas Burlefinger

Eiselfing – Bezogen haben die Kinder den Kindergartens Sankt Rupertus in Eiselfing schon im vergangenen Jahr – aber wie bei so vielen Ereignissen in den beiden Pandemiejahren – konnte bislang noch keine offizielle Eröffnung stattfinden. Das wurde jetzt nachgeholt.

„Für die Kinder ist es sowieso schon ihr Haus,“ sagte Bürgermeister Georg Reinthaler. „Und sie sind es auch, die von den neuen zusätzlichen Räumlichkeiten schon längst Besitz ergriffen haben“, so der Rathauschef.

Ausgestattet wie Handwerker

Mit Stolz, fast wie eine Fußballmannschaft, die bei einem Endspiel ebenfalls als letzte Teilnehmer das Stadion betreten dürfen und mit Utensilien von Handwerkern ausgestattet, marschierten die Kinder als Letzte zur Eröffnungsfeier mit Liedern ein, die von Architekten und Handwerkern handelten. „Schon am Vormittag haben die Kinder im Garten getanzt, damit das Warten nicht gar so schwerfällt“ sagte die Kindergartenleiterin Irmgard Wagner.

2,4 Millionen Euro kostete der Bau des Gebäudes, so Reinthaler. Die Kosten, wie auch die Bauzeit, blieben ziemlich genau in dem Rahmen, der für die Gemeinde möglich war. „Es war schon eine entbehrungsreiche Zeit für die Kinder und die Mitarbeitenden im Kindergarten“ sagte der Bürgermeister dankend an das Personal gerichtet.

Trotz der schwierigen Zeiten: Zusammenarbeit Hand in Hand

Dankende Worte sprach auch die die Kindergartenleiterin. „Alles ist gut und erträglich gegangen, weil alle Beteiligten trotz schwieriger Zeiten Hand in Hand gearbeitet haben. Vom Hausmeister bis zum Bürgermeister. Vom Architekten über die Handwerker bis zu den vielen Helfern“, verdeutlichte sie.

Den kirchlichen Segen für den neuen Gebäudeteil und die einzelnen Räume spendete der Pastoralreferent des Pfarrverbandes Robert Randl. Sein Segensspruch „Der Herrgott soll die Kinder und alle die darin ein- und ausgehen schützen“ war nicht nur die Hoffnung auf die Begleitung „von ganz oben“, sondern auch ein Hinweis auf ein offenes Haus. Unter den Gästen war auch Pfarrer Josef Reindl aus Amerang, der als Kirchenverwaltungsvorstand den Kita-Verbund „Wasserburger Land“ , bestehend aus den Kindergärten von Amerang, Eiselfing, Evenhausen und Wasserburg, vertrat, begleitet vom Vewaltungsleiter des Verbundes Christian Schneider und Hermann Wagner als Verbundspfleger. Die Rektorin der Grund- und Mittelschule war ebenso mit anwesend wie einige Mitglieder des Gemeinderates.

Einweihung der Kinderkrippe

Beim Rundgang durch den neuen Gebäudeteil gab es viele überraschende Ausdrücke des Erstaunens. „Eine der Besucherinnen meinte mit dem Blick auf den Eiselfinger See: „Ein Ausblick wie im Urlaub.“

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Reinthaler pflanzte dann – unter Anleitung von Amts- und Bauamtschef Laurentius Fischer und unterstützt von einigen Kindern – einen Haselnussstrauch. „Nächstes Jahr zum 50. Geburtstag des Kindergartens weihen wir dann die neue Kinderkrippe ein“, versprach Wagner zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung.

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