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Aus dem Gemeinderat

Eiselfing: Breitbandausbau wird erweitert – Zehn Prozent der Kosten muss Gemeinde tragen

Die Verlegung von Glasfaserkabeln ist nötig für den Breitbandausbau. Dieser verzögert sich in Bruckmühl.  DPA
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„Wie gut ist das Gewerbegebiet angeschlossen? Ist man da für die Zukunft richtig aufgestellt?“, fragte Sebastian Pauker (CSU) bei der Sitzung. Georg Lichtmannegger (UWE), der selbst einen Betrieb in diesem Bereich hat, bestätigte dass die Leistung auch im höheren Bits-Bereich einwandfrei funktioniere und zukünftig ausreichend sei. (Symbolbild)

Schon seit einiger Zeit beschäftigen sich die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat in Eiselfing mit dem weiteren Breitbandausbau im gesamten Gemeindegebiet. Nun wurde erneut darüber beraten.

Eiselfing – Ausführlich wurde in der Sitzung des Eiselfinger Gemeinderates über das Vorgehen nach der Markterkundung durch die Fachfirma Höpfinger diskutiert. Die dabei erstellte Planvorlage ist nach Erschließungsgebieten, den sogenannten Losen, und der Förderfähigkeit gegliedert.

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Mit umfangreichen Informationen erläuterte Gemeindeamtsleiter Oskar Pircher das Ergebnis und den Stand des Gigabite-Förderprogramms des Freistaates. Dieses sieht vor, Gewerbetreibende und Anwesen mit weniger als 100 MBits möglichst zeitnah anzuschließen. „In Bachmehring will die Telekom noch das ganze Gebiet mit einem Kupferkabel ausbauen.“

Eigenanteil der Gemeinde pro möglichen Anschluss liegt bei 6.000 Euro

Laut Pircher wird der Breitbandausbau mit der Glasfasererschließung in den vielen Gemeindeteilen 2,6 Millionen Euro kosten.

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Der Gemeindeanteil an den Gesamtkosten sei zehn Prozent. Pro möglichen Anschluss hätte die Gemeinde dann 6.000 Euro zu zahlen. Der Anschluss werde bis zur Grundstückgrenze gelegt. Erst in das Gebäude hinein entstünden Eigenkosten oder eben Eigenarbeit „je nach Aufwand“, so Pircher.

Förderung auch bei nicht in Anspruch genommenen Anschlüssen

Michael Maier (CSU) fragte, ob die staatliche Förderung auch zahle, wenn der Anschluss vom Grundstückeigentümer nicht in Anspruch genommen werde.

„Ja, auch ohne diesen gibt es die Förderung für die Gemeinde“, antwortete der Amtschef. „Wir sollten uns auf den Weg machen“, rief er den Gemeinderat auf.

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„Wegen der Erfahrungen mit Homeoffice und besonders mit dem digitalen Homeschooling sollte das angepackt werden“, war die Forderung von Johann Herzog (CSU).

„Für zehn Prozent Eigenanteil aus der Kasse der Gemeinde bekommen die Nutzer das Glasfaserkabel direkt vor das Grundstück gelegt“, so fasste Manuel Latein (UWE) die Vorteile für die Bevölkerung zusammen.

Kosten wirken sich auf Rücklagen aus

Einen nachdenklich-kritischen Gedanken brachte Rupert Reininger (UWE) ein: „Die Politik hat es in früheren Jahren versäumt, vorausschauende Entscheidungen in diesem Bereich zu wollen und sie zu fördern.“

Vor der Abstimmung informierte Pircher als Amtsleiter und zugleich Kämmerer noch über die damit verbundenen finanziellen Aufwendungen für die Gemeinde in den nächsten Jahren: „Die Rücklagen der Gemeinde werden am Ende dieser Investition nicht mehr so sein, wie sie heute sind.“

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Trotzdem entschied sich der Gemeinderat einstimmig dafür, den Ausbau des Breitbandnetzes weiter voranzutreiben.

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