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Aus dem Gemeinderat

Eiselfing bekommt eine Falkensteiner Straße

Dieser Weg zur Wasserburger Straße (im Fotohintergrund) durch das Grundstück im Bebauungsplanverfahren „Otto-Geist-Straße Nord“ wird nach der Aussage des Eiselfinger Bürgermeisters mit einer Vereinbarung abgesichert und somit erhalten.
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Dieser Weg zur Wasserburger Straße (im Fotohintergrund) durch das Grundstück im Bebauungsplanverfahren „Otto-Geist-Straße Nord“ wird nach der Aussage des Eiselfinger Bürgermeisters mit einer Vereinbarung abgesichert und somit erhalten.

Eiselfing – Nicht ganz einfach machte es sich der Gemeinderat mit dem Bebauungsplan am nördlichen Ende der Otto-Geist-Straße.

von Andreas Burlefinger

Schon in der Februar-Sitzung war die Bebauung mit einem Antrag auf Vorbescheid diskutiert worden. Michael Maier (CSU) hatte damals schon geklärt haben wollen, was mit dem durchlaufenden Fußweg zur Wasserburger Straße wird. Und Rupert Reininger (UWE) war es wichtig gewesen, dass die Geschosshöhe und die angedachten zwei Gebäude zum Ortsbild passen. Ein Wasserburger Planungsbüro war deshalb mit der Erstellung eines eigenen Bebauungsplans mit der Bezeichnung „Otto-Geist-Straße Nord“ beauftragt worden. Der Entwurf lag dem Gemeinderat nun zur Beratung und Billigung im vereinfachten Verfahren vor.

Auslegungsverfahren wird eingeleitet

Die Anordnung der Gebäude ist jetzt so gewählt, dass ein Eingriff in den bestehenden Baumbestand vermieden wird und dass sie sich „in der Struktur harmonisch in den Bestand einfügt“, wie Bauamtsleiter Laurentius Fischer erklärte. Im Zusammenhang mit dem Verbindungsweg fügte Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) noch eine weitere wichtige Sachlage an. „Für die bestehende wegemäßige Anbindung an die Wasserburger Straße wird ein Durchgangsrecht vereinbart und somit erhalten“. Keine Probleme gibt es mit den Wasser- und Abwasseranschlüssen, wie der Bauamtsleiter auf Nachfrage noch erklärte. Der einstimmige Aufstellungsbeschluss wurde in der Form als „Allgemeines Wohngebiet“ gefasst. Die Verwaltung ist jetzt beauftragt, das Auslegungsverfahren einzuleiten und durchzuführen.

Namensvorschläge kamen von einer Anwohnerin

Aber es gab noch einen weiteren Beratungspunkt: die Namensgebung einer der beteiligten Straßen. Denn zwischen der Otto-Geist-Straße – deren Namen übrigens an den 1963 verstorbenen Archäologen und Eiselfinger Ehrenbürger erinnert – und der Zufahrtsstraße „Im Weiherfeld“ hinter dem Gasthaus Sanftl und vorbei am Friedhof gibt es eine Verbindungsstraße, die noch keinen eigenen Namen trägt.

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Eine Anwohnerin hatte sich deshalb an den Bürgermeister gewandt und dabei gleich selber mehrere Namensvorschläge eingereicht. Diese stellten sowohl historische Bezüge wie auch Hinweis zur Nutzung der Straße her. Die „edle Frau“ Rhini oder Rihini aus dem Jahr 924 war als Namenpatin ebenso ein Vorschlag wie der Friedhof als Nutzungsbezug. Letzteres konnte sich Manuel Latein (UWE) recht gut vorstellen. Der Historie im Namen eher zugetan zeigte sich Manfred Bierwirth (UWE). Wobei der genannte historische Name selber für manche Mitglieder im Gemeinderat aus sprachlichen Gründen „etwas schwierig“ klang.

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Da diese „edle Frau“ jedoch Ahnfrau des Geschlechts der Falkensteiner war – weshalb der Falke heute noch das Wappen der Gemeinde schmückt – gab es aber doch noch einen Kompromiss, der auch auf der Vorschlagsliste der Anwohnerin war.

Die Straße wird, mit einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates, den ehemaligen Besitzern gewidmet und Falkensteiner Straße heißen. „Und es muss dann schon eine Straße sein, und kein Weg“, wie Georg Reinthaler noch sagte.Andreas Burlefinger

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