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Schlagzeilen vor 25 Jahren

Einschulung 1997: Damals galt die Teilhauptschule Reitmehring als gesichert

Die Gärtnerei der Stiftung Attl so wie die Kunden sie heute kennen: Vor 25 Jahren gab es rund um den Neubau Diskussionen.
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Die Gärtnerei der Stiftung Attl so wie die Kunden sie heute kennen: Vor 25 Jahren gab es rund um den Neubau Diskussionen.

Wasserburg – Ein Jubiläum und der Schulanfang prägten die Schlagzeilen der Wasserburger Zeitung vor genau 25 Jahren.

Attel – Als die Barmherzigen Brüder im Kloster Attel 1873 mit der Betreuung von Menschen mit Behinderung begannen, war es eine Frage der Existenz, diese als Arbeitskräfte einzusetzen. „Da es damals keinerlei Pflegesätze gab, mussten die Barmherzigen Brüder und die Betreuten ihren eigenen Lebensunterhalt aus dem bestreiten, was sie aus Landwirtschaft und Gärtnerei erwirtschafteten. Diese Arbeitsbereiche bestehen nach wie vor und wir sind sehr froh darum“, schreibt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Attl, Alfred Eiblmaier, zum 25. Jubiläum der Inntal-Werkstätten. Heute ist in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung die Förderung der Persönlichkeit genauso wichtig wie der wirtschaftliche Erfolg.

Eiblmaier reagiert damit indirekt auf die Diskussion über den Neubau der Gärtnerei in Attel: Gärtnereibetriebe in der Umgebung kritisierten die Stiftung wegen der Größe der neuen Anlage. Kritik an der Ausweitung und der „subventionellen Produktion“ begegnet man in Attel gelassen: Jeder Betrieb könne ja Menschen mit Behinderung beschäftigen, wenn er darin einen Vorteil vermute. Die meisten Firmen seien davon aber meilenweit entfernt – die Schwerbehinderten-Arbeitsplätze würden selten in der vorgeschriebenen Quote besetzt.

Wasserburg – 90 Schultüten werden vor der Grundschule am Gries aufziehen, 52 in Reitmehring – und ihre stolzen Besitzerinnen und Besitzer samt Eltern natürlich dazu. Drei erste Klassen sind am Gries Standard „bei langsam fallender Tendenz“, so Rektor Arno Bassitta. In Reitmehring ist durch den Nachwuchs die Teilhauptschule „weiter konsolidiert“, glaubt Schulleiter Reinhold Schubeck. Einen Rückgang muss nur die Hauptschule verzeichnen, wo es eine Klasse weniger gibt als 1996. Arno Bassitta fällt heuer auf, dass erstmals mehr Kinder konfessionslos sind als evangelisch. 249 Katholiken, 43 evangelische Schüler, 50 ohne Konfession und 49 islamischen Glaubens werden heuer am Gries unterrichtet.

Weitere Meldungen in der Woche vom 12. bis zum 18. September 1997:

Kalkutta – Vier Bischöfe passierten betend den offenen Sarg von Mutter Teresa. Mit einem prunkvollen Staatsbegräbnis und einer Trauerfeier im Netaji Indoor-Stadion von Kalkutta ehrte Indien die verstorbene Friedensnobelpreisträgerin und Gründerin des Ordens „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Rund 12 000 Gäste aus aller Welt, darunter Staatsoberhäupter aus 47 Ländern, nahmen an der Trauerfeier für den „Engel der Armen“ teil.

Rom – Der italienische Außenminister Dini hat Widerstand gegen einen Einzug Deutschlands und Japans als Ständige Mitglieder in den UN-Sicherheitsrat angekündigt. „Das ist unakzeptabel, Rom kann nicht in die vierte Kategorie herabgestuft werden“, so Dini. Der US-Vorschlag sei eine Enttäuschung für Italien. Italien gilt bereits seit Längerem als einer der entschiedensten Gegner des Einzugs der Deutschen in den Sicherheitsrat.

Frankfurt – Das Auto ist das beliebteste Urlaubsverkehrsmittel der Deutschen. Jede zweite Reise mit mindestens vier Übernachtungen ist 1996 mit dem Pkw erfolgt. Auf Platz zwei der zum Urlaub benutzten Verkehrsmittel landet das Flugzeug: Rund 30 Prozent der Ferienziele hat es im letzten Jahr angeflogen. Für den Bus hat sich dagegen nur jeder zehnte Reisende entschieden, während die Bahn von jedem 15. benutzt wurde.

Stuttgart – In der Krankenpflege werden in diesem Jahr nach Angaben der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) bundesweit wahrscheinlich rund 6400 Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Das haben Umfragen an mehreren hundert Kranken- und Altenpflegeschulen ergeben. Etwa acht Prozent der jährlich 81 000 Ausbildungsplätze wurden in der Regel nicht besetzt.

London – Bereits einen Tag vor Erscheinen von Elton Johns Erinnerungs-CD an Prinzessin Diana in Deutschland hat die Single „Candle in the Wind“ die Charts erobert. Mit 600 000 verkauften Kopien landetet die CD mit dem Trauersong auf Platz eins der britischen Top Ten und gilt damit als die schnellstverkaufte Aufnahme der Musikgeschichte.

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