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Gemeinderat in Ramerberg

Einigkeit in Ramerberg geht bis zum Spielplatzzaun – nicht weiter

Der neue Spielplatz in Sendling bekommt einen Maschendrahtzaun.
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Der neue Spielplatz in Sendling bekommt einen Maschendrahtzaun.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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Der Ramerberger Gemeinderat genehmigte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig Mehrausgaben für den Zaun am neuen Sendlinger Spielplatz. Doch damit hörte die Übereinstimmung auch schon auf. Es wurde wieder kontrovers diskutiert.

Ramerberg – Die überplanmäßig hoch ausfallenden Ausgaben beim Zaumbau am Sendlinger Spielplatz standen auf der Tagesordnung der jüngsten Ramerberger Gemeinderatssitzung. Im August dieses Jahres war beschlossen worden, den neuen Sendlinger Spielplatz mit verzinktem Maschendrahtzaun zu umgeben.

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Damals habe man mit einer Zaunlänge von hundert Metern kalkuliert, so die Verwaltung. Zwischenzeitlich habe sich jedoch ergeben, dass 150 Meter Zaun gebraucht würden. „Hintergrund ist, dass das Grundstück ebenfalls einzuzäunen ist“, so die Erklärung der Verwaltung zum Sachverhalt.

Kontroverse Diskussion geht weiter

Maximilian Brockhoff, Leiter der Geschäftsstelle Rott, erläuterte den Gemeinderatsmitgliedern, dass sich der Meterpreis für den Zaun nicht geändert habe, nur die Länge. Die Verwaltung schlug vor, die überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 7064 Euro zu genehmigen. Der Gemeinderat Ramerberg befürwortete dies in der öffentlichen Sitzung im Gemeindehaus einstimmig.

Herausfordernd und angriffslustig präsentierten sich die Ramerberger Gemeinderäte in der ersten Sitzung nach der Bürgerversammlung – beide Wählergruppierungen, die Unabhängigen Wähler Ramerberg (UWR) und die Neue Ramerberger Liste/Frei Wählergemeinschaft (NRL/FWG), standen sich da in nichts nach.

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Die heftige Diskussion begann schon bei Tagesordnungspunkt eins, der Genehmigung des Protokolls der vergangenen Sitzung, bei der die NRL/FWG zahlreiche, kleinere Hinzufügungen wünschte, die bei den Mitgliedern der UWR auf Unverständnis stießen. Erst nach einigem Hin und Her stellte Bürgermeister Reithmeier klar, die Änderungswünsche würden nachgetragen.

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Beim letzten Tagesordnungspunkt „Anfragen und Bekanntgaben“ ging es um den Umgangston bei der jüngsten Bürgerversammlung. Petra Hölzle sprach zu diesem Thema den Bürgermeister und die beiden UWR-Gemeinderäte Jürgen Zott und Rupert Riedl direkt an, doch die fühlten sich zu Unrecht angegriffen. Bei der Bürgerversammlung sei zwar heftig diskutiert worden, aber alles im Rahmen, war man sich von Seiten der UWR einig.

Schließlich meldete sich Konrad Fuchs (NRL/FWG) zu Wort. Als langjähriges Gemeinderatsmitglied sei er entsetzt, wie der Bürgermeister und die UWR der Gemeinde Schaden würden, weil sie die versprochene Alternative zum Fußballstandort Zellerreit nicht liefern würden und nicht in der Lage seien, „die Gemeinde zu befrieden“. Fuchs sprach den Bürgermeister direkt an: „Ich fordere deinen Rücktritt.“ Reithmeier nahm das zur Kenntnis. Fabian Tretter (UWR) kommentierte laut: „Danke, weiter.“

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