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Einen Schritt weiter bei Bebauungsplan „Fotovoltaikflächen Thalham II“

Der Gemeinderat in Obing debattierte über den Bebauungsplan „Photovoltaikflächen Thalham II“.

Mit der Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange brachte der Gemeinderat Obing in jüngster Sitzung den Bebauungsplan „Fotovoltaikflächen Thalham II“ und die Flächennutzungsplanänderung für die Erweiterung der bestehenden Freiflächenanlage einen Schritt weiter.

Obing – Mit der Abwägung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange brachte der Gemeinderat Obing in jüngster Sitzung den Bebauungsplan „Fotovoltaikflächen Thalham II“ und die Flächennutzungsplanänderung für die Erweiterung der bestehenden Freiflächenanlage einen Schritt weiter. Zunächst müssen nun die Änderungen eingearbeitet werden, die sich aus der Übernahme von Anregungen der Fachbehörden ergeben.

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Das Landesamt für Denkmalpflege hatte auf die Feststellung des Bodendenkmals „Körpergräber des frühen Mittelalters“ verwiesen, das in der Nähe von Thalham bei Bauaktivitäten von Straßenbau und Kiesgrube entdeckt worden war. Im Bereich des Kiesabbaus sahen die Denkmalpfleger zwar kein Problem in der Errichtung von Fotovoltaikanlagen, doch in den ungestörten Randbereichen sollte für Bodeneingriffe die Erlaubnis beim Landesamt eingeholt werden – auch für Rekultivierungsmaßnahmen, Leitungsgräben und Rammarbeiten. Nach Ansicht der Räte sollte dies in die textlichen Hinweise auf dem Lageplan und im Umweltbericht aufgenommen werden.

Außerdem wird der Anlagenbetreiber dazu aufgefordert, seine Vorgehensweise mit den Vertretern des Denkmalamtes abzuklären sowie vor Bauarbeiten den Obinger Ortsheimatpfleger Ludwig Bürger zu informieren und Gelegenheit zu geben, den Bereich in Augenschein zu nehmen.

Ortsheimatpfleger soll informiert werden

Die Anforderungen der Bauaufsichtsbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt zur unauffälligen Integrierung der Anlage in die Landschaft und zur Eingrünung sollen vom Anlagenbetreiber und -planer durch Abstimmung mit den Behörden berücksichtigt werden. Nach Ansicht der Immissionsschutzbehörde muss darauf geachtet werden, dass keine Blendwirkungen für die Bewohner in den benachbarten Anwesen in Thalham entstehen.

Nach Überzeugung der Obinger Gemeinderäte liegen die Gebäude zwar deutlich tiefer als die neue Anlage und dazwischen befinden sich auch noch die bestehende Anlage und die zu pflanzende Eingrünung, doch sollte in den Planunterlagen festgehalten werden, dass sich der Anlagenbetreiber und Bauherr mit den Behörden in diesem Punkt ebenfalls absprechen muss.

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