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Wasserburger Frühlingsfest

Ein Sport der urigen Art: Bayerische Meisterschaft im Fingerhakeln in Wasserburg

Fingerhakler-Wettbewerb mit Showkampf zum Auftakt: Festwirt Schorsch Lettl (links am Tisch) und Schirmherr Sepp Huber (rechts) mit Schiedrichter Anton Weiß vom Isargau und Organisator Roman Bichler aus Amerang (ganz rechts)
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Fingerhakler-Wettbewerb mit Showkampf zum Auftakt: Festwirt Schorsch Lettl (links am Tisch) und Schirmherr Sepp Huber (rechts) mit Schiedrichter Helmut Weiß vom Isargau und Organisator Roman Bichler aus Amerang (ganz rechts)
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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In diesem Jahr bot das Festzelt auf dem Wasserburger Frühlingsfest den zünftigen Rahmen für die bayerischen Meisterschaften im Fingerhakeln.

Wasserburg – Sportskamerad Roman Bichler (24) aus Amerang hatte dafür im Namen des veranstaltenden Chiemgauer Ranggler- und Haklervereins Jugendliche und Männer aus dem ganzen Freistaat zusammengerufen, 120 an der Zahl.

In vier verschiedenen Gewichtsklassen (leicht, mittel, halbschwer und schwer) wurde gekämpft, das Schwergewicht beginnt ab 90 Kilo. Nichts für das so genannte schwache Geschlecht. „Es gibt kein Frauenhakeln“, so Bichler. Es ist ein landestypischer Kraftsport, ein Brauchtum der urigen Art. Fast jeder Teilnehmer oder Besucher erschien in Lederhosen.

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Moritz Hasselt, Vorstand des Wasserburger Wirtschaftsförderungsverbands, hieß die Hakler am Sonntag im Festzelt von Schorsch Lettl herzlich willkommen, er drückte seine Freude darüber aus, dass auch Fans extra aus Spanien zu der Show angereist waren.

Als Schirmherr empfahl Sepp Huber, stellvertretender Landrat und Bürgermeister der Gemeinde Babensham, das Fingerhakeln zum Zweck der Streitschlichtung. „Passt aber auf eure Finger auf“, rief er ins Zelt.

Einen bayerischen Löwen als Pokal und weihevolle Worte gab es von höchster Stelle im Land, von Markus Söder. „Das Fingerhakeln ist Leistungssport und lebendige Tradition“, so der Ministerpräsident in einem auf der Bühne verlesenen Grußwort. Die Zuschauer hatten den ganzen Tag über ihre Gaudi – natürlich auch die Frauen.

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