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Millionenprojekt für das wertvollste Lebensmittel

Ein neuer Hochbehälter aus Edelstahl soll sauberes Trinkwasser in Schnaitsee sichern

Der fast 80 Jahre alte Hochbehälter der Schnaitseer Wasserversorgung (rechts) ist marode und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Der zweite Hochbehälter (links) stamm aus dem Jahr 1985.
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Der fast 80 Jahre alte Hochbehälter der Schnaitseer Wasserversorgung (rechts) ist marode und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Der zweite Hochbehälter (links) stamm aus dem Jahr 1985.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Schnaitsee braucht einen neuen Hochbehälter für die Wasserversorgung. Der alte weist größere Mängel auf. Ein neuer wird rund eine Million Euro kosten. Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU) betonte, Trinkwasser sei „das wichtigste Lebensmittel“.

Schnaitsee – Bei der jüngsten Sitzung des Schnaitseer Gemeinderats drehte sich fast alles um das „wichtigste Lebensmittel Trinkwasser“ wie es Bürgermeister Thomas Schmidinger (CSU) ausdrückte. Wie er einleitend erläuterte, hatte das Sachgebiet Infektionsschutz, Hygiene und Umweltmedizin größere Mängel beim Hochbehälter der Schnaitseer Wasserversorgung festgestellt.

Konsequente Überwachung

Der Behälter aus Mitte der 1950er Jahre ist in der jetzigen Form auch nicht mehr zulässig. „Damit favorisieren wir einen neuen Hochbehälter aus Edelstahl.“ Die Investitionssumme wird wohl bei gut einer Million Euro liegen.

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Rund um das Thema „Wasser“ referierte dazu Otto Zach von der Firma GTB in Emertsham. Er stellte den Bereitschaftsdienst mit den anfallenden Notfalleinsätzen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vor. „Dank der guten Zusammenarbeit konnte der Wasserverbrauch durch das konsequente Überwachen des Leitungsnetzes gut in Ordnung gebracht werden.“ Er hob dazu auch die hohen Hygieneanforderungen hervor. Die Firma GTB wird in Zukunft neben der Kläranlage auch die Wasserversorgung mit betreuen.

In Feldmühle soll der Zusammenschluss der Schnaitseer Wasserversorgung mit der „Harpfinger Gruppe“ erfolgen.

Die Baumaßnahme des Hochbehälters am Fernsehturm stellte Hans Hinterholzer vom gleichnamigen Planungsbüro vor. Er gab Hinweise zur erforderlichen Größe. Da der zweite Behälter aus dem Jahr 1985 rund 500 Kubikmeter fasst, ist auch der neue Behälter in dieser Größe zu planen. Damit kann dann der doppelte Tagesverbrauch vorgehalten werden.

Lesen Sie auch: Gemeinde Schnaitsee schützt das Trinkwasser

Über die Art und Weise des Neubaus soll eine Besichtigungsfahrt des Gemeinderats am Samstag, 22 Januar, weitere Aufschlüsse ergeben. Bei einer der nächsten Sitzungen muss dann die Entscheidung darüber fallen.

Um eine sichere Versorgung der Bürger mit Trinkwasser gewährleisten zu können, wird auch ein Notverbund mit der Wasserversorgung der „Harpfinger Gruppe“ angestrebt. Der Zusammenschluss soll nach Voruntersuchungen beim Weiler Feldmühle erfolgen und die Zuleitung bei Kreuzstraße an das Schnaitseer Netz angeschlossen werden. Dazu dankte der Bürgermeister Familie Oberbauer für ihr Entgegenkommen. Aber auch bei dieser Thematik müssen noch fixe Abklärungen erfolgen, bevor der Beschluss erfolgen kann.

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