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JAGDGENOSSENSCHAFT

Ehepaar Schachner aus Schnaitsee pflegt und hegt seit 52 Jahren den Wald

Jagdvorstand Josef Utz (links) übergab eine Scheibe mit der Darstellung der verdienstvollen Heger und Pfleger Anneliese und Thomas Schachner.
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Jagdvorstand Josef Utz (links) übergab eine Scheibe mit der Darstellung der verdienstvollen Heger und Pfleger Anneliese und Thomas Schachner.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Der Wald in Schnaitsee schaut gut aus: Dass der Verbiss der Jungbäume so gering ausfällt, hat das Holz engagierten Jägern wie den Schachners zu verdanken, die nach 52 Jahren als Jagdpächter aufhörten.

Schnaitsee – 64 Jahre Hege und Pflege im Wald: Die Jagdgenossenschaft hat Anneliese und Thomas Schachner für dieses außergewöhnlich lange Engagement – 52 Jahre davon als Jagdpächterduo – im Schnaitseer Süden geehrt. Die Auszeichnung fand im Rahmen der Jahresversammlung im Gasthof „Zur Post“ statt.

Jagdvorsteher Josef Utz würdigte den Einsatz des Paares, für das der Wald die zweite Heimat sei. Sechs Jahrzehnte lang sei fast kein Tag vergangenen, ohne dass die Schachners nicht mit ihrem Jeep in den Wald gefahren seien.

Bürgermeister kommissarisch Jagdvorstand

Thomas Schachner blickte dankbar zurück: Seit 1957 sei er als Jäger in diesem Gebiet unterwegs. Zusammen mit seiner Frau Anneliese habe er am 1. April 1969 das Revier übernommen. „Zu Beginn war der Manzinger aus Sandgrub der Jagvorsteher, dann kam der Huber z´Allersing, der Moosbauer und der Kerschdorfner. Da war auch mal zwischendrin die Genossenschaft aufgelöst. Ja, in diesen Jahren haben wir viel erlebt“, erinnerte er sich. Der Ehrenteller der Jagdgenossenschaft für das Paar zeigt dieses im Schnaitseer Winterwald.

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Nach dem Kassenbericht von Thomas Schreiner, der eine positive Bilanz aufzeigte, wurde auf Antrag der Prüfer Konrad Lutzenberger und Franz Rieperdinger das Führungsteam einstimmig entlastet.

Schriftführer Franz Traunthaler erinnerte noch einmal an die Schwierigkeiten im Coronajahr. „Da musste wegen des Ausfalls der Versammlung 2020 unser Bürgermeister Thomas Schmidinger kommissarisch den Jagdvorstand machen. Erst am 1. Juli konnte der bisherige Jagdvorsteher Josef Utz wieder gewählt werden.“ Er berichtete, dass auch Rehessen und Waldbegehung der Pandemie zum Opfer fallen.

Abschlussplan fast zu 100 Prozent erfüllt

Der Abschussplan, den Utz vorstellte, zeigte auf, dass die Jäger Hans Schmidinger (101 Prozent des Abschusssolls erfüllt), Josef Lepschy (88 Prozent), Matthias Altenweger (88 Prozent), Peter Köhldorfner (91 Prozent), Thomas Maier (100 Prozent), Thomas und Anneliese Schachner (87 Prozent) Andreas Fritz (87 Prozent) und Marco Anstötz 100 Prozent) ihre Aufgabe erfüllt haben. Dazu kommentierte er: „Insgesamt schaut´s im Holz nicht schlecht aus.“

Rehkitzrettung und Kampf gegen Graugänse

In der Diskussion kamen verschiedene Arten der Kitzrettung zur Sprache. Die Genossenschaft wird zehn sogenannte Piepser anschaffen. Aber auch der Einsatz von Drohnen erfülle seinen Zweck.

Jäger Josef Lepschy dankt für die gute Zusammenarbeit zwischen Jagdgenossen und Jagdpächtern. Marco Anstötz erläuterte die Abschussgenehmigung für Graugänse im Seengebiet. Zudem möchte er, dass der Jagdkataster auf den neuesten Stand gebracht wird. Peter Irlbacher dankte den Jägern für den Abschuss von Krähen. „Diese verursachen große Schäden.“

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