Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUS DEM GEMEINDERAT

Edling denkt in Richtung E-Ladeinfrastruktur

Soll eine Ladestation für E-Fahrzeuge an einen zentralen Platz?
+
Soll eine Ladestation für E-Fahrzeuge an einen zentralen Platz?

Ein grundsätzliches ‚Ja‘ bekam der Antrag des Edlinger CSU-Ortsverbands zur Evaluierung einer E-Lade-Infrastruktur für die Gemeinde. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Von Barbara Hilbert-Rieger

Edling – Der CSU-Ortsvorsitzende Georg Berndl junior, der ein Rederecht bekommen hatte, erklärte, eine Motivation für den Antrag sei gewesen, dass viele umliegende Gemeinden diese Infrastruktur bereits umgesetzt hätten. Eine nachhaltige Energie-Wende müsse angegangen und die Bürger ermutigt werden, dazu beizutragen.

Gerade im ländlichen Raum liege da noch vieles im Argen. Man verlange in einem ersten Schritt noch keine Umsetzung, sondern eine Evaluierung des Bedarfs und der Möglichkeiten einer Förderung.

Antrag passt in die Zeit

Helmut Hammerbacher von der UBG fand den Antrag zwar „zeitgemäß richtig“, er solle aber eigentlich ein Teil des Ortsentwicklungsplans sein. Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) hielt einen „grundsätzlichen Einstieg in die Thematik“ für richtig und meinte in Richtung Ortsentwicklungsplan, da „kann man halt bei einem Bereich schon ein Hakerl setzen.“

Ähnlich äußerte sich Nicole Bauer-Schäfer von der ÜWG, die von einem „Super-Antrag“ sprach, dessen Details jedoch erst später besprochen werden sollten. Die Eruierung der Fördermöglichkeiten könne ein Bestandteil des Entwicklungsplans sein.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Stefan Färber (CSU) hielt dagegen, dass man das Thema auch außerhalb des Plans angehen müsse, es sei dringlicher als ein Plan, „der sich länger hinzieht.“

Lesen Sie auch: Causa Meggle: Gemeinde Edling hält am Thema Wasser fest

Man müsse jetzt schon überlegen, ob nicht Schnellladestationen bei Geschäften sinnvoller seien als eine Säule zum Beispiel am Rathausplatz, bei der die längere Belegung problematisch werden könne.

Woher soll der Strom kommen?

Grundsätzlich positiv empfand Florian Prietz (UBG), dass jetzt im Gemeinderat „wichtige, zeitgemäße Themen diskutiert“ würden. Auch er stellte die Grundsatzfrage „Wo sind Ladestationen am besten aufgehoben?“ und schlug vor, gemeindeansässige Firmen dazu zu befragen.

Das könnte Sie auch interessieren: Edlings Bürgermeister Schnetzer entschuldigt sich bei Gemeinderat Hammerbacher

Zudem sei es wichtig, zu überlegen, woher der Strom für die Ladestationen komme. Günther Weiß von der ÜWG schlug vor, bei anderen Gemeinden nachzufragen, wie es dort funktioniere. Ladestationen seien teilweise schon vergriffen, da viele sie angeschafft hätten, ohne genau zu wissen, wie und wo sie eingesetzt werden könnten. Das müsse man „wohl überlegen“.

Oder eher auf einen Supermarktparkplatz?

Als „einen richtigen Schritt für die Zukunftsorientierung der Gemeinde“ sah Dr. Stefan Schweitzer (CSU) den Antrag. Man müsse auf die Bedürfnisse der Gemeindebürger eingehen und herausfinden, was machbar und wie es finanzierbar sei. Zudem wollte er wissen, wer sich des Themas in Zukunft annehmen werde. „Wir gehen den Weg – aber wie?“

Auch interessant: Peter Nieder aus Edling widmet sein Leben dem Motorsport

Nachdem einige Räte angemerkt hatten, dass man „zu sehr ins Detail gehe“, beschloss der Gemeinderat, die Diskussion zu beenden, das Thema aber weiterzuverfolgen.

Als erster Schritt soll die Verwaltung die Nachbargemeinden befragen und die Ergebnisse bei einer der nächsten Sitzungen vorzustellen. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Kommentare