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OFFENER BRIEF

Dringender Appell von Gründungsmitgliedern des SV Ramerberg: Setzt den Sportverein nicht auf‘s Spiel!

Fußball hat in Ramerberg lange Tradition, doch wie sieht die Zukunft aus? Darüber berät der Gemeinderat am Dienstag nach Ostern.
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Fußball hat in Ramerberg lange Tradition, doch wie sieht die Zukunft aus? Darüber berät der Gemeinderat am Dienstag nach Ostern.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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In Ramerberg steht am Dienstag nach Ostern wieder das Thema Fußballplatz auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Drei Gründungsmitglieder des SV Ramerberg macht in einem offenen Brief an die Gemeinderäte deutlich: Wenn das Gremium die Pläne in Zellerreith nicht annimmt, bedeutet dies das Ende des SV Ramerberg.

+++ Update vom 02.04.2021: In einer früheren Version des Artikels wurde vom SV Ramersberg als Verfasser des offenen briefs geschrieben. Diesen verfassten jedoch Gründungsmitglieder des SV Ramerberg. „Wir wollten mit unserem Brief zur Versachlichung des Themas beitragen“, erklärte Günther Lipok im Gespräch mit unserer Zeitung auch für seine Mitstreiter Franz Maier und Franz Blattenberger. Sie hätten mit dem offenen Brief nur für sich und nicht im Namen des gesamten Vereins gehandelt, stellte er klar. +++

Ramerberg– „Bebauungsplan Nr. 10 ‚Sportplatz Zellerreith’“ heißt der Tagesordnungspunkt Nummer fünf bei der bevorstehenden Sitzung des Ramerberger Gemeinderates am Dienstag nach Ostern. Ab 19 Uhr wird das Gremium am 6. April darüber diskutieren. Ein Sachstandsbericht mit Zwischenergebnis zu Alternativstandorten ist geplant und die Behandlung der im Rahmen der Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen zu dem Projekt.

Gründungsmitglieder des SV Ramerberg wandte sich bereits im Vorfeld der Sitzung in einem offenen Brief an die Gemeinderäte. „Es wird hier über einen wichtigen Generationenvertrag entschieden. Wenn der Gemeinderat dieses Angebot nicht annimmt, bedeutet dies das Ende des SV-Ramerberg – nach 68 erfolgreichen Jahren. Ob die Verantwortlichen des Vereins und ihre Mitwirkenden nach der Corona-Zeit die Aktivitäten noch einmal ankurbeln, wenn sie keine Aussicht auf eine dauerhafte Lösung haben, ist fraglich“, so schreiben die Vertreter des zweitgrößten Vereins der Gemeinde (rund 500 Mitglieder) eindringlich.

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„Welche vergleichbar große politische Gemeinde würde sich das Angebot des Geländes für einen Sportplatz entgehen lassen, das unter sehr günstigen Bedingungen vom Eigentümer überlassen wird“, lautet eine weitere Frage der Verfasser.

„Die Annahme dieses Angebots ist für die Zukunft des SV Ramerbergs existenziell notwendig, da es keine Alternative dazu gibt,“ mahnen die Unterzeichner Franz Blattenberger, Günther Lipok und Franz Maier. Verständnis zeigen sie für besorgte Anwohner an den Zufahrtsstraßen des möglichen Standorts Zellerreith. „Wir hoffen, dass sich hier manche Probleme aus dem Weg schaffen oder verbessern lassen, wenn erst einmal nach Beginn des Sportbetriebs Erfahrungen gesammelt sind.“

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Weitere Tagesordnungspunkte sind in der bevorstehenden Sitzung im Rahmen der bayerischen Gemeindeordnung die Möglichkeit, durch Ton-Bild-Übertragung an Gemeinderatssitzungen teilzunehmen, ein Antrag auf Erlass einer Außenbereichssatzung im Ortsteil Loh und die Einziehung des Obersendlinger Weges.

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Zum Ende der öffentlichen Sitzung werden Bekanntgaben und Anfragen besprochen.

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