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Bayerische Traditionsgaststätte wird aufpoliert

Drei junge Köche übernehmen das „Unertl Bräustüberl“ in Haag: So wollen sie ihre Gäste begeistern

Sprühen vor Energie: Die drei neuen „Weißbräuwirte“ (von links) Lukas Schedlbauer, Simon Felber und Dominik Wright können es kaum erwarten, die Traditionsgaststätte in Haag wieder zu eröffnen.
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Sprühen vor Energie: Die drei neuen „Weißbräuwirte“ (von links) Lukas Schedlbauer, Simon Felber und Dominik Wright können es kaum erwarten, die Traditionsgaststätte in Haag wieder zu eröffnen.
  • VonLudwig Meindl
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Die drei neuen „Weißbräuwirte“ Simon Felber, 27 Jahre, Dominik Wright, 28 Jahre, und Lukas Schedlbauer, 27 Jahre, sprühen vor Energie. Die Wiedereröffnung steht kurz bevor. Darüber freuen sich nicht nur die Stammgäste.

Haag in Oberbayern – Das „Unertl Bräustüberl“, die bayerische Traditionsgaststätte in Haag schlechthin, wird nach der Schließung vor drei Monaten mit neuem Leben erfüllt. Drei junge Gastronomen aus dem Landkreis München setzen sich zum Ziel, die lokale Gasthaustradition weiterzuführen.

Simon Felber, 27 Jahre, Dominik Wright, 28 Jahre, und Lukas Schedlbauer, 27 Jahre, sind die drei sympathischen jungen Männer, die sich auf die Haager freuen. Sie haben in der Gastronomie gelernt und auch schon zusammen gearbeitet. „Wir sind alle Köche“, so Dominik Wright. Das bedeutet, dass sie auch in der künftigen Geschäftsabwicklung gleichberechtigt miteinander wirken werden. Als „flexibel einsetzbar“ taxieren sie sich selber ein.

Vom Stammpersonal sind viele geblieben

Nun haben die drei Organisationsarbeit zu erledigen. Es gilt es nach Abnahme der Bilder, Pokale und Zierstücke alles zu putzen, neue Küchengeräte zu bestellen, die Speisekarte aufzusetzen und fehlende Konzessionen zu beantragen. Der optische Eindruck des Innenbereichs soll nur aufpoliert, nicht geändert werden, dasselbe gilt für den Biergarten und die Kegelbahn.

Als erstes Ziel setzten sich die neuen „Weißbräuwirte“ Simon Felber, Dominik Wright und Lukas Schedlbauer, so schnell wie möglich wieder aufzusperren. Einschränkungen bestehen, so auch hier der allseits gravierende Personalmangel. Vom Personal, sagen sie, haben sie „einen Teil beisammen“. Zu den Bedienungen verraten die drei den Stammkunden vorweg, dass sie nach der Wiedereröffnung „viele bekannte Gesichter“ sehen werden.

Die schnelle Öffnung und noch etwaige Engpässe werden vorerst nur eine kleinere Speisenkarte erlauben. Die Richtung steht allerdings eindeutig fest: „Klassisch bayerisch soll die Küche sein vom Schweinsbraten bis zum ‚besten Kaiserschmarrn‘“, so Lukas Schedlbauer.

Weiter wollen die neuen Weißbräu-Gastronomen die Stammtische pflegen, die seit Jahrzehnten hier ihr Zuhause gefunden hatten, angefangen von den „Raftern“ bis zu den Tischtennisspielern.

Nach einem „gemütlichen“ Start wollen sie dann ihre Ideen zu diversen Veranstaltungen oder Aktionen einbringen. Die Wiedereröffnung für alle Gäste ist auf Donnerstag, 18. August, um 16 Uhr festgesetzt. Bis dahin gilt das Motto: „Hauptsache, dass aufgemacht wird.“ Das erfordert noch etliche Handgriffe, um das Haager Traditionslokal startklar zu machen.

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Den Tipp, das „Unertl Bräustüberl“ zu übernehmen, erhielten Simon Felber, Dominik Wright und Lukas Schedlbauer von einem Lieferanten. Sie trafen sich danach mit den Besitzern des Haager „Weißbräu“ von der Familie Unertl und der Entschluss stand fest, das bodenständige Wirtshaus auf dem Land zu übernehmen.

Unterstützung ist groß in Haag

Brauereichef Alois Unertl freut sich, dass die Betriebsführung bayerisch ablaufen wird, und weiß: „Die bisherigen Bedienungen sind auch wieder mit Begeisterung dabei.“ Er kannte Simon Felber schon länger und bestätigt den drei neuen Haager Gastronomen den „besten Ruf“.

„Ich war vorher noch nie in Haag“, erzählt Dominik Wright. Kaum hier, lernte Lukas Schedlbauer den örtlichen Zusammenhalt zu schätzen: „Es wird erwartet, dass wir loslegen und wir werden von allen unterstützt.“ Simon Felber hat sich mit seiner neuen Wahlheimat Haag schon angefreundet: „Es schaut schick aus, gemütlich.“ – und zu dieser Gemütlichkeit wollen die drei Neu-Haager künftig ihren Teil beisteuern.

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