Drei Generationen werkeln für den TSV Schnaitsee

Drei Generationen Vorsitzende des TSV Schnaitsee sind sehr aktiv beim Sportheimneubau dabei: (von links) Günter Verbega (1996 bis 2018), Alfons Verbega (1978 bis 1996) und Udo Verbega (2018 bis jetzt).
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Drei Generationen Vorsitzende des TSV Schnaitsee sind sehr aktiv beim Sportheimneubau dabei: (von links) Günter Verbega (1996 bis 2018), Alfons Verbega (1978 bis 1996) und Udo Verbega (2018 bis jetzt).

Vereinstreue ist bei ihnen Generationensache: Drei Vorsitzende des TSV Schnaitsee arbeiten fast täglich zusammen auf der Baustelle des neuen Sportheims.

Von Josef Unterforsthuber

Schnaitsee – Alfons Verbega (76) ist bereits zum dritten Mal bei einem Bau des Sportvereins aktiv mit dabei. Während er beim ersten Vorhaben 1961 als Jugendlicher noch eher Zuschauer war, leitete er den Erweiterungsbau 1985 als erster Vorsitzender und ist jetzt als Ehrenvorsitzender und Fachmann der Chef der Pflaster- und Fliesenarbeiten. Von 1972 bis 1977 war er unter Edgar Wrana zweiter Vorsitzender und dann bis 1995 Vorsitzender.

Perfekte Zusammenarbeit

Mit dabei bei den Arbeiten ist auch sein sechs Jahre jüngerer Bruder Günther, der damals nach 18 Jahren als Stellvertreter seines Bruders als zweiter Vorsitzender ab 1996 auch sein Nachfolger wurde. Günter ist so etwas wie der gute Geist des Neubaus und fast täglich bei verschiedenen Arbeiten auf der Baustelle anzutreffen. Vor zwei Jahren übergab er nach 22 Jahren den Posten als Vorsitzender an seinen Sohn Udo. Dieser hat nun zusammen mit seinen Vorstandskollegen Günther Edlmann und Manfred Heistracher gleich die Großmaßnahme „Neubau Sportheim“ in Angriff genommen. Udo hilft immer, wenn es seine Zeit erlaubt, seinem Onkel Alfons und seinem Vater Günter bei den Arbeiten im neuen Heim der Schnaitseer Sportler.

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Bei einem Pressetermin stellte er die Räume im neuen Haus vor und wies besonders auf den attraktiven Turnsaal im Anbau hin. „Wir sind im Zeitplan und wollen Anfang September zumindest alle Funktionsräume an die TSV-Sportler übergeben. Auch finanziell sind wir im Rahmen. Die geplante Investitionssumme von 768.000 Euro hoffen wir, etwas unterbieten zu können. Das ist auch den rund 4.500 geleisteten Stunden von über 130 sehr engagierten Mitgliedern der TSV-Familie zu verdanken.“ Verbega hob auch die perfekte Zusammenarbeit mit den einheimischen Firmen hervor. „Fristgerecht und absolut zuverlässig haben unsere Unternehmer die Arbeiten ausgeführt.“

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Zum Abschluss konstatierte Ehrenvorsitzender Alfons Verbega mit einem Augenzwinkern, dass es jetzt im Jahr 2020 schon ziemlich sicher das letzte Mal sei, dass er bei einem Um- oder Neubau des TSV aktiv mit anpacke.

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