„Adventszauber“-Team aus Isen

Dorfgemeinschaft Pemmering und Mittbach: 3580 Euro Spende Hilfe für kranke Kinder

Einen großen Spendenscheck nahmen Frauke und Alois Fruth (Mitte) von der „Elterninitiative Intern3“ entgegen. Das Geld kam beim „Adventsmarkt Light“ zusammen, den Claudia Lanzl (links) und Marlene Geyer (rechts) in Pemmering organisiert hatten.
+
Einen großen Spendenscheck nahmen Frauke und Alois Fruth (Mitte) von der „Elterninitiative Intern3“ entgegen. Das Geld kam beim „Adventsmarkt Light“ zusammen, den Claudia Lanzl (links) und Marlene Geyer (rechts) in Pemmering organisiert hatten.

„Adventszauber“-Team aus Isen unterstützt auch heuer wieder die „Elterninitiative Intern3“ im Dr. von Haunerschen Kinderspital München, wo das Geld für schwer kranke Kinder und ihre Angehörigen eingesetzt wird.

Von Henry Dinger

Isen –Einen Spendenscheck in Höhe von stolzen 3 580 Euro nahmen Alois und Frauke Fruth von der „Elterninitiative Intern 3“ aus den Händen von Marlene Geyer und Claudia Lanzl in Pemmering entgegen. Die beiden Damen stehen stellvertretend für ein ganzes Team aus der Dorfgemeinschaft Pemmering und Mittbach.

In den vergangenen Jahren hat die kleine Gruppe unter Federführung von Geyer den „Adventszauber“ an der Kirche veranstaltet. Dieser kleine, feine Adventsmarkt zog stets Besucher aus einem großen Umkreis an. Ziel war es in jedem Jahr, so viel Spendengeld wie möglich zugunsten kranker Kinder zu sammeln. „Heuer konnte der Adventszauber coronabedingt leider nicht stattfinden“, bedauert Geyer. Dennoch wollten sie und ihre Mitstreiter weder die Besucher noch die Spendenempfänger enttäuschen.

Lesen Sie auch: OVB-Weihnachtsspendenaktion zugunsten den Christophorus-Haus in Brannenburg

Unter Beachtung der Hygieneregeln organisierten sie einen „Adventsmarkt Light“ an der Pemmeringer Kirche.

Am 21. November wurde an weit auseinanderstehenden Tischen verkauft. Der Renner waren frisch gebundene Adventskränze ohne Deko, die vorbestellt werden mussten und dann abgeholt werden konnten. Etwa 140 dieser Kränze hat die Dorfgemeinschaft – streng eingeteilt in Zweiergruppen – eine Woche lang gebunden.

„Am Samstag hat alles prima geklappt, auch das Wetter hat gepasst“, so Geyer.

Bei der Veranstaltung wurden dann noch Selbstgebackenes, gebrannte Nüsse, Schoko-Nikoläuse, Südfrüchte und Kerzen angeboten. Unterm Strich kam die genannte Summe zusammen. „Manche Besucher haben auch großzügig aufgerundet oder einfach nur gespendet“, freut sich die Organisatorin.

Lesen Sie auch: Katharina mag Marienkäfer: Familie Dinger aus Isen ist trotz Miller-Dieker-Syndrom der Tochter glücklich

Für die Vertreter der Elterninitiative Intern 3 im Dr. von Haunerschen Kinderspital München ist das Geld ein wahrer Segen. Es wird zum Stopfen des großen Lochs verwendet, das Corona ins Konto gerissen hat. Dem gemeinnützigen Verein sind heuer fast komplett die Spenden weggefallen, da durch die Pandemie auch die Benefizveranstaltungen abgesagt werden mussten.

Die Spenden fließen in die laufenden Kosten der Elternwohnungen, die der Verein den Angehörigen während der oft mehrmonatigen Behandlung der Kinder zur Verfügung stellt. Die Initiative beteiligt sich auch an Personalkosten der Station und bezahlt seit Mitte November sogar die Stelle eines Arztes. „Er soll sich ausschließlich um die Belange der Kranken kümmern, und nicht in der Forschung eingesetzt werden“, so Alois Fruth.

Kommentare