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Doch ein Zuschuss zum Hochbehälter?

Gibt es doch einen Zuschuss zum Neubau des Hochbehälters in Stauden?
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Gibt es doch einen Zuschuss zum Neubau des Hochbehälters in Stauden?
  • VonKarlheinz Günster
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Pfaffing/Albaching – Mit der Jahresrechnung 2020 und den Ergebnissen der Rechnungsprüfung befassten sich die Räte der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffing.

Die Gemeinde Albaching zählt dazu; ihr Bürgermeister Rudi Schreyer teilte als stellvertretender VG-Vorsitzender mit, dass sich unter dem Vorsitz von Günther Tarantik (Pfaffing) die Räte Tobias Forstner (Pfaffing) und Josef Pöschl (Albaching) mit den Zahlen befasst hatten. Schwerpunktmäßig sei darauf geschaut worden, ob die Haushaltssatzung und der Plan eingehalten worden sind. Die Möglichkeit für eine Kreditaufnahme bestand mit 345 000 Euro, die sind für den Bau des neuen Hochbehälters bestimmt. Doch das verzögere sich, erklärte Kämmerer Bernhard Koblechner, denn nun habe sich doch noch eine Möglichkeit für einen staatlichen Zuschuss aufgetan. Das werde derzeit geprüft.

Innerhalb der Wasserversorgung, die ist hier Teil der VG, gab es bei Ausgaben von nahezu 540 000 Euro einen Überschuss von 36 000 Euro bei den Einnahmen. Diese Summe kommt einem Fehlbetrag aus dem Jahr 2019 zugute, der sich damit auf 62 000 Euro reduziert und der sich letztlich aus der Rücklage deckt.

Lobende Worte fand Günther Tarantik für Kämmerer Bernhard Koblechner, der stets mit „viel fundiertem Wissen“ diese Prüfungen begleitete. Angesichts dessen bevorstehenden Ruhestands Ende des kommenden Jahres sei es Koblechners letzter selbstständig aufgestellter Haushalt gewesen.

Zum Thema Hochbehälter schlug Ratsmitglied Tobias Forstner eine schrittweise Erhöhung des Wasserpreises vor, somit sei der Schritt nicht so groß. Kämmerer Koblechner wusste, dass die bisherige Gebührenkalkulation bis ins Jahr 2023 reicht, eine Änderung könne man aber durchaus vorziehen. Abgesehen davon seien Abschlagszahlungen der Anschließer für den Hochbehälter beim Spatenstich vorgesehen, dann während der Bauphase und zum Dritten bei der Inbetriebnahme. Vorsitzender Schreyer sprach sich ebenfalls für eine „frühzeitige Kalkulation“ aus. Ins Detail stieg Günther Tarantik ein, er meinte, dass diese Kosten durch das Abwägen zwischen höheren Gebühren und einem Verbesserungsbeitrag aufgefangen werden könnten. Tobias Forstner fasste zusammen, dass es für eine gerechte Verteilung absehbar so viele Vorstellungen wie Räte im Gremium gibt.

Zwei der Anmerkungen betrafen den nichtöffentlichen Teil. Doch, so erklärte Kämmerer Koblechner, habe das keine Auswirkung auf das Prüfungsergebnis, so dass die Beschlüsse für die Feststellung der Jahresrechnung und die Entlastung der Verwaltung einstimmig gefasst werden konnten.

Karlheinz Günster

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