DJK-Sportverein Griesstätt will investieren: Neues Flutlicht, neuer Belag für Stockbahnen

Auf den Rasenspielfeldern des DJK-Sportvereins Griesstätt sollen im ersten Schritt des Projekts „Sportinvest in die Zukunft“neue Flutlichtanlagen installiert werden.
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Auf den Rasenspielfeldern des DJK-Sportvereins Griesstätt sollen im ersten Schritt des Projekts „Sportinvest in die Zukunft“neue Flutlichtanlagen installiert werden.

Der DJK-Sportverein Griesstätt möchte sich für die Zukunft aufstellen. Dazu präsentierte in der letzten Gemeinderatssitzung der Vorsitzende Jürgen Gartner, auch dritter Bürgermeister der Gemeinde, eine ehrgeizige Planung im Rahmen des Projekts „Sportinvest in die Zukunft“.

Griesstätt –Vordringlich sollen im ersten Abschnitt hierbei die Flutlichtanlagen der beiden Rasenspielfelder und der Belag-Austausch der in die Jahre gekommenen Stockbahnen in Angriff genommen werden.

Das alles soll zwar auf Pachtanlagen der Gemeinde erfolgen, aber ohne kommunale Zuwendungen gestemmt werden. Denn damit die Zuschüsse desBLSV (Bayerischer Landes-Sportverband) in Höhe von 50 Prozent, die des DJK-Sportverband (Katholischer Sportverband) von circa 15 Prozent und die des Bundeszuschuss Jülich von circa 22 bis 25 Prozent zusätzlich fließen können, darf keine Förderung aus der Gemeindekasse erfolgen. Warum der Gemeinderat trotzdem informiert wurde, sei dem geschuldet, dass eine mindestens 15-jährige Restlaufzeit der Pachtverträge nachgewiesen werden müsse, erläuterte Jürgen Gartner (GfuG). Weitere Fördervoraussetzungen seien die Forderungen nach der sportlichen Notwendigkeit und einer Eigenbeteiligung des Vereins. Da diese aber die Grenze von 10 000 Euro überschreiten werde, muss das gesamte Vorhaben ohnehin erst noch bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am Freitag, 31. Juli, abgesegnet werden. Investitionen in dieser Höhe müssen von der Mitgliederversammlung genehmigt werden.

80.000 Euro an Zuschüssen für das Flutlicht

Hier stehen dann etwa 8000 Euro beim Flutlicht und gut 14.000 Euro an Eigenleistungen bei den Stockbahnen zur Entscheidung an.

Gartner erklärte ebenfalls, warum man erneuern wolle: Die Flutlichtanlage solle auf LED umgestellt werden, was Lichtverschmutzung und Stromverbrauch senken und die optimale Ausleuchtung des Hauptrasenspielfelds ermöglichen solle. Zudem würde der Austausch des Stockbahnen-Belages durch Pflasterung die Sportanlage wieder auf den aktuellen Stand der Technik bringen. Denn von den vier Asphaltbahnen seien zwei bereits durch Verschleiß nicht mehr wettbewerbstauglich. Ein schnelleres Abtrocknen, der leisere Belag und farbliche Abgrenzungen brächten weitere Vorteile und letztlich bestünde eine deutlich längere Haltbarkeit.

Da aktuell nur im Zeitraum 2019/2020 eine Fördermittelsteigerung des BLSV von 20 auf 50 Prozent angeboten sei, sollte man sich die Gelegenheit nicht entgehenlassen, denn die erhöhte Förderung laufe zum 31. Dezember aus, so Gartner.

Weitere Pläne: Heizung und Terrasse

In einem zweiten Schritt, genannt „Invest II“, sollen in Zukunft dann die Sportheimterrasse und die Gästekabinen erneuert und die Beregnungsanlage ersetzt werden. Bei „Invest III“ soll es schließlich um die Heizung im Sportheim und den Fitnessraum gehen. Diese weiteren Invest-Pakete seien laut Gartner allerdings noch Zukunftsmusik, Irgendwann solle man das im Verein angehen, genauer definieren und die Finanzierbarkeit prüfen.

Bürgermeister Robert Aßmus (Pateifrei) betonte in einem kurzen Statement dazu die Wichtigkeit der Jugendarbeit durch den Sportverein. Die Kinder seine hier gut aufgehoben. Die weiteren gemeindlichen Schritte würden aber erst im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt. kr

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