Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aus dem Gemeinderat

Diskussion im Albachinger Gemeinderat zum Breitbandausbau

So beschaulich Albaching auch aussieht, wie hier von der nördlichen Ortszufahrt aus gesehen, ein schnelleres Internet wird gebraucht – vor allem in den Außenbereichen besteht hier Nachholbedarf.
+
So beschaulich Albaching auch aussieht, wie hier von der nördlichen Ortszufahrt aus gesehen, ein schnelleres Internet wird gebraucht – vor allem in den Außenbereichen besteht hier Nachholbedarf.
  • VonIrmi Günster
    schließen

Breitbandausbau sofort oder abwarten bis 2023? Der Gemeinderat Albaching hat eine Entscheidung getroffen.

Albaching – Nachdem der Albachinger Gemeinderat in der ersten Februarsitzung von Paul Roither, vom Planungsbüro Corwese, über die Ergebnisse der Markterkundung zum Breitbandausbau informiert worden war, wurde im Rat über das weitere Vorgehen diskutiert. Dies mündete in einem einstimmigen Beschluss: Es soll das Bundesförderprogramm 2023 abgewartet und dieses dann beantragt werden. Danach folgt der Komplettausbau für das schnelle Internet im ganzen Gemeindegebiet, mit allen Innen- und Außenbereichen.

Einleitend erklärte Paul Roither, dass sich während der Markterkundung zwei Betreiber gemeldet hätten, die Telekom und Vodafone, wobei beide keinen eigenwirtschaftlichen – und damit selbstständigen Ausbau – angemeldet hätten.

Status quo in der Gemeinde

Eine „Versorgungskarte“ zeigte den Status quo im Innen- und Außenbereich. Bei Ersterem habe man bisher Fördergeld vom Bund erhalten; über Geschwindigkeiten von 100 bis 250 Megabit in der Sekunde verfüge man hier, mit 50 bis 100 Megabit müssten sich hingegen die Angeschlossenen in der Peripherie derzeit begnügen. Zu diesen Außenbereichen zählen die Ortsteile Rappold, Stetten, Stockamühle, Furth und Zell mit insgesamt 21 Adressen bei 29 Gewerbe- und Wohneinheiten. Die Kosten für den Breitbandausbau schätzte der Sachverständige hier auf insgesamt etwa 263.000 Euro. Innerhalb des Ortsbereichs seien die meisten Adressen förderfähig, etwa 39 an der Zahl.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Nun gelte es festzulegen, „was wollen wir ausbauen und mit welcher Förderung?“ stellte Paul Roither fest. Ab 2023 gebe es ein neues „Förderrecht“ vom Bund. Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) wies auf den „Zwiespalt zwischen Förderung und Gewerbe“ im Innenbereich hin und stellte zudem fest: „Wir haben schon noch Lücken, die zu schließen sind“. Grundsätzlich stelle sich daher die Frage, ob man zunächst die umliegenden Ortsbereiche oder die förderfähigen angehen sollte.

Zweiter Bürgermeister Sebastian Friesinger (GWA) wollte „am Grundsatz festhalten, in Richtung volle Abdeckung zu gehen“ und das Bundesförderprogramm im nächsten Jahr in Anspruch zu nehmen. Das Zeitfenster für den Rückbau der Dorfstraße könne man nutzen und dort schon Leerrohre einbauen.

Der erste Bürgermeister wollte wissen, welche Tendenz der Sachverständige habe. „Wenn man nur den Außenbereich macht, ist zu wenig da, dass ein Angebot kommt“, konnte dieser aus seiner Erfahrung berichten. Als Maximum bezeichnete er, alle in der Peripherie und alle im Innenbereich anzuschließen, „die förderfähig sind“ oder ab 2023 die „Komplettlösung“ anzuwenden.

Ob man denn nicht gleich bis nächstes Jahr warten könne, oder „muss man jetzt handeln?“ fragte Gemeinderat Bernhard Mayer (GWA). Paul Roither sah „keinen Druck“ und hielt dies für möglich.

Gremium will bis 2023 warten

„Ich glaube nicht, dass die Zeit jetzt so brennt“, meinte auch Ratskollege Stefan Schwimmer (GWA). 2023 könne man dann ein „besseres Angebot haben“; im Übrigen sei die derzeitige Leistung „so schlecht nicht“. Dem stimmte Roither zu. Die Schulen und Gewerbetreibenden verfügten alle über 100 Megabit. August Seidinger (GWA) bemängelte, dass „in Richtung Zell“ und allgemein in den Außenbereichen die Geschwindigkeit „schon sehr langsam“ sei. Trotzdem schließe er sich seinen Vorrednern an, dass lieber bis 2023 gewartet werden sollte und dann alle anschließen könnten.

Mehr zum Thema

Kommentare