„Das Ding des Jahres“ aus Isen?

Armin Harecker:„Ich habe so viele Versuche gemacht, bis der Deckel funktioniert hat.“ pro sieben

Armin Harecker aus Isen steht in der Pro-Sieben-Show „Das Ding des Jahres“ im Finale. Ob der 73-Jährige 100000 Euro Siegprämie erhält, entscheiden am Ende die Zuschauer per TelefonVoting.

Isen – Mit einem Überkoch- und Spritzschutz aus Silikon hatte sich Armin Harecker aus Isen bei der Fernsehsendung „Das Ding des Jahres“ dem Urteil des Publikums und einer Jury gestellt. Juroren waren Amorelie-Gründerin und -Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer, die Moderatoren Lena Gercke und Joko Winterscheidt sowie Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog. Im Einspieler verriet der Isener, dass bei der Entwicklung des Küchenutensils viele Faktoren eine Rolle gespielt hätten – unter anderem die Herdart. „Gas, Elektro, Cerankochfeld, Induktion – auf jedem musste es funktionieren.“ Und auch das Gewicht musste stimmen, damit es den Deckel beim Kochvorgang nicht hochhebt.

„Mein Glück war, dass meine Frau so viel Verständnis gehabt hat. Jede andere hätte mich wahrscheinlich aus der Küche verbannt. Ich habe so viele Versuche gemacht, bis der Deckel funktioniert hat, da haben bestimmt einige Hundert Liter Milch und zig Kilo Spaghetti sterben müssen“, erzählte Harecker. Patentiert sei die Kochblume in Europa und in den USA, verkauft habe er sie schon bis nach Australien und Japan, berichtete Harecker stolz. Die Kehrseite: Fast täglich beschäftige er sich mit Plagiaten in Online-Shops.

In der Live-Show am heutigen Dienstag kämpfen sechs weitere Erfinder um den Einzug ins Finale. Der Sieger gesellt sich dann zu den bereits feststehenden fünf Finalisten mit ihren Produkten – darunter Har eckers Kochblume, ein Lastenaufsatz fürs Fahrrad, eine faltbare Silikonbackform, ein Fahrradschlauch aus zwei Schläuchen und ein Kupplungssystem für Rollstühle.

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