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TIERISCHES HOBBY

Die Ziegenschar von Wasserburg ist eine Attraktion

Birgit Reiserer und ihre Ziegenschar sind eine Attraktion in Wasserburg.
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Birgit Reiserer und ihre Ziegenschar sind eine Attraktion in Wasserburg.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Sie sind die Attraktion am Wuhrbach: Walli, Fini, Blasi und Lola – eine eingeschworene Gemeinschaft von vier „Goaßen“. Einblicke in ein Ziegenparadies in Wasserburg.

Wasserburg – Vier Ziegen sind zu Hause, wo sich der Wuhrbach, von Bachmehring kommend, Richtung Inn schlängelt. Zur Linken der Wald, zur Rechten ein grüner Steilhang. Eine Wasserburger Naturidylle, in der die „Goaßen“ tagein, tagaus Gras fressen.

Physiotherapeutin schafft Tieridylle

Wie ist die Physiotherapeutin Birgit Reiserer (68) aus Bachmehring darauf gekommen, in dieser Wiesenlandschaft ausgerechnet Ziegen zu halten? Eine Frage, die sich wohl so mancher Spaziergänger auf dem Meditationsweg stellt.

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Die Hirtin gibt bereitwillig Auskunft über Walli (8), Fini (7), Blasi (6) und Lola (4) – Lola ist die Tochter von Fini und Blasi. Auf einer Ziegenalm sei ihr vor Jahren die Idee gekommen, solche Tiere anzuschaffen. „Den Bock Blasi hab‘ ich geschenkt bekommen, als er noch ein Baby war“, sagt Birgit Reiserer.

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Es handle sich um Tauernschecken, eine widerstandsfähige, kälteresistente Gebirgsrasse. Kritisch beäugen sie den Gast, bleiben aber ganz brav. Gut so, denn sie verfügen über ein beachtliches Gehörn.

Ziegen sind Indivualisten

Mit der Stadt verhandelte Reiserer, um das Grünland samt Stall am Wuhrbach pachten zu dürfen. „Das Ehepaar Kühn vom weiter oben gelegenen Bio-Bauernhof hat dabei ein gutes Wort für mich eingelegt.“

Seit sechs Jahren sorgt sie nun schon für ihre Ziegen. Welche Erfahrungen hat Birgit Reiserer mit ihnen gemacht? Sie schätzten zwar das Leben in der Gruppe, sagt sie, sie bildeten eine eingeschworene Gemeinschaft, seien aber Individualisten – was etwa beim Futterneid zum Ausdruck komme.

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Milchproduktion schließt sie für ihre Tiere aus: „Ich kann ja nur melken, wenn ich Zicklein habe – kann aber nicht alle behalten.“ Eine Schlachtung komme ebenfalls nicht in Frage.

Heu, Gras und Rohfasern als Nahrung

Die Ziegen sind bescheiden, sie brauchen nicht viel – im Winter gibt es Heu, im Sommer frisches Gras von den Hängen. Dazu viel Rohfaser – Baumrinde, Fichtenzweige, Büsche.

Und was sagen die Nachbarn über ihre kleine Herde? „Die freuen sich, sie stört ja auch niemanden. Und das Grundstück ist schöner geworden.“

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