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Ungewöhnliche Einsatzfahrzeuge

Die Wasserburger Bergwacht fährt nun mit E-Bikes zur Rettung

Mit geländetauglichen E-Bikes fährt die Bergwacht Wasserburg seit Kurzem zum Einsatzort.
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Mit geländetauglichen E-Bikes fährt die Bergwacht Wasserburg seit Kurzem zum Einsatzort.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Mit zwei geländetauglichen E-Bikes rast die Bergwacht Wasserburg seit einigen Wochen durch die Berge, eine ungewöhnliche Ausrüstung, die aber viele Vorteile bringt.

Wasserburg – Die Einsatzfahrzeuge sind etwas Besonderes, wie Werner Haas von der Bergwacht erklärt. Er wisse von keiner anderen Wacht, die über E-Bikes verfüge.

Bei den Wasserburgern habe es aber schon lange den Wunsch gegeben, sich solche Rädern anzuschaffen. „Wir haben gedacht, dass sich das vor allem für unser Einsatzgebiet im Westen anbietet“, sagt Haas. Dort gebe es zwar keine ausgebauten Wege, aber durchaus Stellen, die befahrbar seien. „Und über die Wiesen sind wir natürlich viel schneller.“ Schließlich könnten die Fahrräder bergauf bis zu 25 Kilometer pro Stunde beschleunigen.

Spende kam von Fahrradwelt Huber

Spendiert wurden die beiden Räder im Wert von 5.400 Euro von der Fahrradwelt Huber. Sie leisten seitdem gute Dienste, wie Haas mitteilt. In den vergangenen 14 Tagen profitieren vier Patienten von den neuen Einsatzfahrzeugen.

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Unter anderem konnte eine verstiegene Wanderin, die abseits des Weges abseits des Weges unterhalb des sogenannten Jagersteiges 35 Meter über steiles und felsdurchsetztes Gelände in ein Bachbett abgestürzt war, schneller versorgt werden. Die Einsatzstelle war mit den E-Bikes innerhalb von zehn Minuten erreicht, erklärt Haas. Ein Anmarsch mit dem notwendigen Seil- und Rettungsmaterial hätte zu Fuß mindestens 30 bis 40 Minuten gedauert. „Das ist natürlich ein großer Vorteil“, sagt Haas. Den langen Anstieg habe die Bergwacht sich sparen und stattdessen die schwer verletzte Frau schnell erstversorgen können. Mit der Winde sei sie dann vom Rettungshubschrauber Christoph 1 aus dem Steilgelände geborgen worden.

Meistens geht es noch zu Fuß zum Einsatz

Haas ist in jedem Fall begeistert. Natürlich seien die meisten, die zum Einsatz kommen, weiterhin zu Fuß unterwegs. „Wir haben ja auch nur zwei E-Bikes“, sagt er und die Bergwacht habe auch nicht vor, weitere zu besorgen, denn ein großer Teil der benötigen Ausrüstung könne nicht mit den Fahrrädern transportiert werden. Aber das sei auch gar nicht das Thema. „Es geht darum, dass die ersten Personen schneller vor Ort sind.“

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Bei der Fahrradwelt Huber möchte sich Haas deshalb bedanken. Die Bergwacht Wasserburg sei nun „top ausgerüstet.“

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