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Viele Dozenten wegen Corona abgesprungen

VHS Wasserburg will mit „aperitif“-Schnupperwoche eine deprimierende Zeit hinter sich lassen

Mit einem „Aperitif“ in Form von kostenlosen Schnupperkursen will die VHS Wasserburg Appetit machen auf das Programm, das im Herbst beginnt. Unser Bild zeigt Angela Pillatzki, Fachbereichsleitung Kultur, die mit ihren Teilnehmern sprachlich ins „Ristorante“ wandert.
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Mit einem „Aperitif“ in Form von kostenlosen Schnupperkursen will die VHS Wasserburg Appetit machen auf das Programm, das im Herbst beginnt. Unser Bild zeigt Angela Pillatzki, Fachbereichsleitung Kultur, die mit ihren Teilnehmern sprachlich ins „Ristorante“ wandert.
  • Andrea Klemm
    VonAndrea Klemm
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Jodeln, Waldbaden oder Japanisch für Anfänger: Eine Woche lang, von Montag, 2. August, bis Samstag, 7. August, kann man sich bei der VHS Wasserburg quer durch 40 verschiedene Angebote durch probieren und zwar kostenlos.

Wasserburg – Die Kursleiter und ihre Fachbereiche stehen bereit. „Die Aktions-Schnupperwoche haben wir ,vhs aperitif‘ genannt“, erklärt Angela Pillatzki, Fachbereichsleitung Kultur.

Neues Semester ab 13. September

Das Projekt soll Appetit auf das machen, was im Anschluss kommt: das bevorstehende Herbst-Winter-Semester 2021/22, das heuer schon am 13. September 2021 beginnt. Die Schnupperwoche bietet Kostproben aus den Fachbereichen Gesundheit, Sprachen, EDV und Kultur. Das geht von Gesellschaftstanz, Qigong und Rückenschule über Arabisch, Japanisch und Latein, Internet-Know-how und Computerwissen bis hin zu Aquarellieren, Jodeln und Weidenflechten.

„Insgesamt sind es rund 40 Angebote, die als mehrteilige Kurse natürlich auch in unserem neuen Programm enthalten sind und bereits gebucht werden können. Das Programmheft wird aktuell in und um Wasserburg verteilt und ist auch online herunterladbar“, so Pillatzki.

Kultureller Einblick

Sie selbst bietet eine Schnupperstunde an. „Die werde ich dazu nutzen, Fans der italienischen Sprache auf den Besuch im Ristorante vorzubereiten. Beginnend mit der Wahl des passenden Aperitifs versteht sich“, sagt sie augenzwinkernd.

In Formaten von bis zu 60 Minuten möchte die Volkshochschule skizzieren, worum es in den Kursen jeweils geht. Im Bereich Sprachen bietet sich auch ein kultureller Einblick an.

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VHS-Geschäftsleiterin Dr. Ágnes Mátrai entführt als gebürtige Ungarin in das Land des Csárdás, der Paprika und des Turuls. Es gilt, einen ersten Eindruck zu vermitteln, Fragen zu beantworten, sich und sein Konzept vorzustellen, erklärt Pillatzki. In den Bewegungs-Schnupperstunden rührt sich natürlich was. Nebenbei können die Räumlichkeiten am Kaspar-Aiblinger-Platz 7 in Augenschein genommen werden.

3 deprimierende Semester hinter sich

Pillatzki und das VHS-Team wollen nach „drei wirklich deprimierenden Semestern“, die den Dozenten und der Teilnehmerschaft, aber auch ihren Kollegen vieles abverlangt habe, ein Zeichen setzen.

„Wir haben wegen Corona geplant, umgeplant, verlegt, wieder verlegt und oft am Ende abgesagt. Ein kleiner Teil des Angebots konnte online durchgeführt werden - wir sehen hier eine wachsende Bereitschaft von Seiten der Dozierenden und auch von Seiten der Teilnehmenden, sich auf dieses für uns doch relativ ungewohnte Terrain zu bewegen. Aber es war ein mühsamer Weg bis dorthin“, so die Fachbereichsleiterin Kultur.

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Die ganze Unplanbarkeit habe dazu geführt, dass sich Semester für Semester Kursleitungen verabschiedet haben, weil sie sich notgedrungen beruflich umorientieren mussten. Für manche war auch die Angst vor dem Virus maßgebend. Insgesamt waren es rund 30 Dozierende aus allen Fachbereichen, die für eine weitere Kursplanung nicht mehr zur Verfügung standen, so Pillatzki.

Mit Durchführungsgarantie

Die Sommeraktion „vhs aperitif“ soll auch interessierten Kursleitungen eine Plattform geben, um sich und ihre Kursformate einmal etwas anders zu präsentieren. Es gibt eine Durchführgarantie, das bedeutet, jeder Kurs findet statt, egal wie viele sich angemeldet haben und am Kurstermin tatsächlich erscheinen. „Das gibt den Kursleitungen ein bisschen von der Planungssicherheit zurück, auf die sie solange verzichten mussten. Und es motiviert – das spüren wir jetzt schon – für das bevorstehende Semester“, ist sie überzeugt.

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Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen sei eine vorherige Anmeldung unbedingt zu empfehlen, denn es gibt nur ein begrenztes Platzangebot. Auf Nachfrage sagt Angela Pillatzki, die schwierige Zeit im Zeichen der Pandemie habe sie und das Team nicht demotiviert. „Ganz im Gegenteil: Wir freuen uns auf das, was da noch kommt.“

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Die VHS Wasserburg hat sich viel vorgenommen. Nach der Schnupperwoche folgt im Sommer noch eine Kinderferienwoche, zwei Wochen nach dem Semesterbeginn gibt es am 2. Oktober die „Lange Nacht der Demokratie“ mit Lesungen, Vortrag und Konzert. Die Reihe „Lesungen aus verbrannten Büchern“ – eine Kooperation mit dem Theater Wasserburg – wird fortgesetzt.

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Anmeldungen ab sofort unter Telefon 08071/4873, per E-Mail an info@vhs-wasserburg.de sowie auf der Website www.vhs-wasserburg.de.

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