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Aus dem Gemeinderat

Die Suche nach geeignetem Standort für Fußballplatz kostet Ramerberg bisher 87.000 Euro

Die Suche nach einem geeigneten Standort für einen neuen Fußballplatz hat die Gemeinde Ramerberg bisher rund 87.000 Euro gekostet.
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Die Suche nach einem geeigneten Standort für einen neuen Fußballplatz hat die Gemeinde Ramerberg bisher rund 87.000 Euro gekostet.
  • Petra Maier
    VonPetra Maier
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Wie viel Geld wurde inzwischen an das Anwaltsbüro gezahlt, das im Zusammenhang mit der Standortsuche für einen neuen Fußballplatz von der Gemeinde Ramerberg beauftragt wurde? Andreas Ullmann (NRL/FWG) hatte im Juni im Gemeinderat die Anfrage gestellt. Jetzt kam die Antwort.

Ramerberg – In der jüngsten Gemeinderatssitzung erhielt die Neue Ramerberger Liste/Freie Wählergemeinschaft die Antwort. „Nach Recherchen der Verwaltung sind im Zeitraum vom November 2019 bis August 2020 bei der Münchener Kanzlei von insgesamt 9429,79 Euro brutto angefallen. Im Zeitraum vom September 2020 bis heute sind Kosten von insgesamt 10 287,55 Euro brutto angefallen“, teilte die Verwaltung mit.

Antragsteller Andreas Ullmann hakte nach: „Du wolltest Zellerreit doch stoppen. Wozu hast du dann einen Anwalt gebraucht“, fragte er Bürgermeister Manfred Reithmeier, Unabhängige Wähler Ramerberg (UWR). Der Bürgermeister stellte klar: „Der Vertrag mit der Anwaltskanzlei wurde vor meiner Zeit geschlossen.“

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Maximilian Brockhoff, Geschäftsstellenleiter der VG Rott, erinnerte daran, dass das Anwaltsbüro den Auftrag bekommen habe, das Verfahren, um die Standortsuche fachmännisch zu begleiten. Dazu hätte auch die Prüfung der eingegangenen öffentlichen und privaten Stellungnahmen gezählt.

Eine Deckelung des Anwalthonorars, die sich Petra Hölzle gewünscht hätte, wäre nicht sinnvoll gewesen, so Brockhoff. Dann hätte der Anwalt nach ein paar Stellungnahmen seine Arbeit abgebrochen, weil das Honorar verbraucht gewesen wäre, gab er zu bedenken.

Höhe der Anwaltskosten erschreckt

Bernd Stawiarski (NRL/FWG) hatte auch Gelegenheit, seine Wortmeldung vorzutragen. „Die hohe Summe der Anwaltskosten von insgesamt 19.717,34 Euro hat hier im Raum wohl jeden erschreckt“, mutmaßte er. Die Anfrage der Wählergemeinschaft Neue Ramerberger Liste/Freie Wählergemeinschaft Ramerberg habe dem Zweck gedient, einmal genau festzustellen, welche Anwaltskosten der vorherige Gemeinderat verursacht hat, das seien gut 6000 Euro – und den Rest habe der neue Gemeinderat zu verantworten.

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Ullmann hakte noch einmal nach und fragte den Bürgermeister direkt: „87.000 Euro haben die Planungen für Zellerreit gekostet. Was bedeutet das eigentlich für unsere Gemeinde, wenn das jetzt in den Sand gesetzt wird? Womit begründest du das?“

Reithmeier schloss daraufhin den Tagesordnungspunkt mit den Worten: „Die Anfrage ist beantwortet. Weiter wird nicht diskutiert. Zum Standort Zellerreit haben wir im Gemeinderat so abgestimmt.“

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