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Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Beinahe-Katastrophe vor EM-Spiel Deutschland - Frankreich

Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Gerade verliest der Stadionsprecher die Aufstellung Deutschlands vor dem EM-Spiel gegen Frankreich. …
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IN ALTEN BÄNDEN GEBLÄTTERT

Die Stadt Wasserburg will im Jahr 1995 die still gelegte Strecke der Altstadtbahn selbst übernehmen

Schon Dr. Martin Geiger pokerte 1995 mit der Bahn AG, die Strecke der stillgelegten Altstadtbahn könnte von Wasserburg selbst übernommen werden.
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Schon Dr. Martin Geiger pokerte 1995 mit der Bahn AG, die Strecke der stillgelegten Altstadtbahn könnte von Wasserburg selbst übernommen werden.

Die Bahnstrecke zwischen Wasserburg und Reitmehring ist nach Auskunft des Verkehrsministeriums nun endgültig stillgelegt. Für ihr Ehrenamt im Stadtrat bekommen die Mitglieder künftig eine höhere Aufwandsentschädigung. Dies und mehr stand in der Woche bis zum 16. Mai 1995 in der Wasserburger Zeitung.

Wasserburg – Das Bundesministerium für Verkehr sieht keine Möglichkeit, die Bahnlinie zwischen Reitmehring und Wasserburg-Stadt wieder aufzunehmen und will die Strecke auch nicht in kommunale Trägerschaft übergeben. Sie sei nun endgültig stillgelegt.

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Diese Antwort hat die SPD-Stimmkreisabgeordnete Angelika Graf auf eine Anfrage an das Ministerium bekommen. Die Strecke war 1987 durch einen Dammrutsch unterbrochen worden und seither laufend weiter verfallen. Allerdings wurde sie nicht, wie von der Bahn beantragt, offiziell stillgelegt.

Bahn AG wird zu Angebot aufgefordert

Im Oktober 1995 hatte die Stadt Wasserburg dann die Bahn AG zu einem Angebot aufgefordert. Sie wollte die Strecke eventuell selbst übernehmen. Bürgermeister Dr. Martin Geiger vermutet hinter der jetzt bekannt gewordenen Ablehnung den Versuch der Bahn AG, möglichst billig davonzukommen.

Nach seiner Auffassung hätte die Bahn nämlich die Gleisstrecke aufgrund der Rechtslage vor Verkauf an die Stadt wieder in einen technisch vertretbaren Zustand versetzen müssen. Laut Auskunft des Bundesverkehrsministeriums ist der Antrag der Bahn AG auf Einstellung des Personennahverkehrs auf dieser Strecke „durch Fristablauf als genehmigt anzusehen“.

Auch interessant: Altstadtbahn Wasserburg: Ministerium lehnt Reaktivierung für S-Bahn-Anschluss ab

Eher einer Geste als einer tatsächlichen Bezahlung gleicht die Entschädigung für die Tätigkeit der Stadtratsmitglieder. Doch dafür ist diese Aufgabe auch ehrenamtlich. „Für eine Brotzeit nach den Sitzungen soll es halt reichen“, so Bürgermeister Dr. Martin Geiger. Mit dem Inkrafttreten der neuen Satzung wurden jetzt die Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder für die Stadtratsmitglieder etwas aufgestockt.

So wurde der monatliche Pauschalbetrag von 60 auf 71 Mark angehoben. Hat ein Stadtrat noch mindestens ein Referat, erhält er zusätzlich 25 Mark im Monat. Für die Teilnahme an den Sitzungen der Ausschüsse und des Stadtrates gibt es statt 25 Mark „Antrittsgeld“ nun 30 Mark je Sitzung.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Weitere Meldungen in der Woche vom 10. bis zum 16. Mai 1996:

Farchant – Das Loisachtal verändert sein Gesicht, während Bayerns längster Straßentunnel östlich um Farchant herum wächst. Bis Ende 1999 soll der 2,3 Kilometer lange Karin-Tunnel – benannt nach der Tunnel-Patin Karin Stoiber – fertig sein. Geschätzte Kosten für die Ortsumgehung: 390 Millionen Mark. Künftig werden sich die Autos dann vor Garmisch-Partenkirchen und nicht mehr bei Farchant stauen.

Neapel – Lange galt Neapel als Hochburg der Taschendiebe in Italien. Die auf dem Moped anbrausenden Handtaschenjäger gibt es immer noch. Aber jetzt können sich Touristen gegen sie versichern lassen: Für 30 000 Lire, umgerechnet 30 Mark, ist das Risiko bis zu einer Summe von 1000 Mark abgedeckt.

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Nürnberg – Die deutschen Verbraucher sind beim Kauf von Rindfleisch immer noch zurückhaltend. Allerdings ziehe der Verkauf von heimischen Rindfleisch nach dem Absatz-Einbruch von 50 Prozent inzwischen wieder an, berichtete die Zentrale Marketing-Gesellschaft mit Blick auf die in Großbritannien grassierende Rinderseuche. Gleichzeitig hält die Bundesregierung an einem Exportstopp für britisches Rindfleisch fest.

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Washington – Lateinamerika hat weltweit die meisten Flugzeugunglücke zu verzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der amerikanischen Flugsicherheitsstiftung, in dem alle Luftverkehrsunfälle der letzten zwölf Jahre untersucht wurden. Mit vier Unfällen bei einer Million Landungen ist Nordamerika für Flugpassagiere das sicherste Reiseziel, Westeuropa belegt den zweiten Platz. Es folgen der Nahe Osten, die Asien-Pazifik-Region, Osteuropa und Afrika.

Passau – Eine Telefonanlage der Stadtverwaltung sorgt in Passau für mächtig Gesprächsstoff. Nicht genug damit, dass der Anrufer mit dem norddeutschen „Guten Tag“ begrüßt wird – die automatische Stimme spricht hochdeutsch mit Berliner Akzent. „Das muss geändert werden“, entschied Oberbürgermeister Willi Schmöller. Die Firma, welche die Anlage geliefert hatte, erklärte sich auf Anfrage bereit, eine bayerische Ansage zu liefern.

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