SANIERUNGSMAßNAHME

Die immernassen Füße der Roten Brücke in Wasserburg werden erneuert

Der Blick von oben auf die Arbeiter, die auf einer schwimmenden Plattform stehen, um die Beplankung an der Roten Brücke auszutauschen. Zuletzt wurden die Bohlen an den Brückenpfeilern der Roten Brücke in Wasserburg 1982 erneuert.
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Der Blick von oben auf die Arbeiter, die auf einer schwimmenden Plattform stehen, um die Beplankung an der Roten Brücke auszutauschen.

Zuletzt wurden die Bohlen an den Brückenpfeilern der Roten Brücke in Wasserburg 1982 erneuert. Das Holz ist morsch und muss ausgetauscht werden. Derzeit werkeln dafür Arbeiter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim auf einer schwimmenden Arbeitsplattform.

Von Karlheinz Rieger

Wasserburg – Mit langen Holzbohlen hantieren derzeit Arbeiter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim unter der Roten Brücke in Wasserburg. Bei einer routinemäßigen Untersuchung der Brücke wurde festgestellt, dass einige der Holzbohlen, vor allem im Bereich der Wasserwechselzone, Schäden aufweisen und deshalb ausgetauscht werden müssen, wie Ursula Lampe, Sprecherin des Bauamtes auf Nachfrage der Zeitung erklärt. Schuld an den Schäden ist unter anderem das Alter: Die Brückenpfeiler wurden zuletzt 1982 erneuert. „Zum anderen kommen sie von der starken Belastung, etwa durch Witterungsschwankungen, denen die Pfeiler ausgesetzt sind“, so Lampe.

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Die verwitterten und morschen Bohlen an den Pfeilern und Eisbrechern der Roten Brücke werden derzeit von Arbeitern des Staatlichen Bauamtes Rosenheim erneuert.

Die Holzbohlen sind als Beplankung an den Stahlpfeilern angebracht, die eine Verklausung durch angeschwemmtes Eis oder Treibgut verhindern sollen. Rund 50 000 Euro nimmt der Freistaat für die Maßnahme an der Staatsstraße 2359 in die Hand. Die Arbeiten begannen am 22. März und dauern voraussichtlich bis 9. April. Dabei stehen die Handwerker auf einer schwimmenden Arbeitsplattform, die der örtliche Schiffseigner Gottfried Held zur Verfügung gestellt. Die geschädigten Bohlen werden ausgetauscht und durch neue aus Lärchenholz ersetzt. „Vor allem im Bereich der Brückenpfeiler müssen einige der Planken ausgetauscht werden, vereinzelt auch im Bereich der Eisbrecher“, so Lampe. An der Brückenkonstruktion werden keine Änderungen vorgenommen. Insgesamt werden rund zehn Kubikmeter Lärchenholz zur Sanierung verwendet. An der Metallabdeckung des Geländers waren Schmierereien, die nun auch farblich ausgebessert worden sind.

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