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NEUWAHLEN UND EHRUNGEN

Die Feuerwehr Albertaich ist gut aufgestellt

Dank an verdiente Mitglieder: (von links) Zweiter Vorsitzender Andreas Mitter, Alois Westner für 30 Jahre 1. Fähnrich, Marin Schausbreitner für 15 Jahre 2. Vorstand, Christian Reininger für 15 Jahre 2. Schriftführer, und erster Vorsitzender Georg Mitterreiter.
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Dank an verdiente Mitglieder: (von links) Zweiter Vorsitzender Andreas Mitter, Alois Westner für 30 Jahre 1. Fähnrich, Marin Schausbreitner für 15 Jahre 2. Vorstand, Christian Reininger für 15 Jahre 2. Schriftführer, und erster Vorsitzender Georg Mitterreiter.
  • VonChrista Auer
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Die Albertaicher Wehr präsentierte sich bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthof Reiter in Frabertsham gut aufgestellt und hoch motiviert. Bernhard Fötzinger und Andreas Pfisterer wurden zu Ehrenkommandanten ernannt und Alois Lochner für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Obing – Die Feuerwehr Albertaich ist kameradschaftlich und ausbildungstechnisch gut aufgestellt. Zufrieden blickte der Vorsitzende Georg Mitterreiter auf das Vereinsjahr, das auch durch die Corona Pandemie geprägt gewesen sei. Viele Veranstaltungen seien ausgefallen, darunter auch das Feuerwehrfest in Schnaitsee. Auf Wunsch der Schnaitseer Kameraden habe die Wehr einen Stummfilm über einen gespielten Einsatz gedreht. Das Helferfest sei verschoben worden, berichtete der Vorsitzende.

Ehrenkommandanten: (von links) Erster Vorsitzender Georg Mitterreiter, Ehrenkommandant Bernhard Flötzinger, Ehrenkommandant Andreas Pfisterer, Zweiter Vorsitzender Andreas Mitter.

Neben dem Dienst am Nächsten habe das Miteinander einen hohen Stellenwert Eine besondere Freude sei es deshalb auch, Alois Lochner für seine 50-jährige Mitgliedschaft zu ehren, betonte Mitterreiter. Eine besondere Ehrung wurde Bernhard Flötzinger für seine 18-jährige Tätigkeit als zweiter Kommandant und Andreas Pfisterer für sein dreijähriges Wirken als Vorsitzender und seine elfjährige Amtszeit als Kommandant zuteil. Beide wurden zum Ehrenkommandanten ernannt.

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Die Feuerwehr Albertaich sei eine gute Truppe, sagte Mitterreiter. Der Zusammenhalt der 219 Mitglieder – sieben Frauen und 212 Männer, wovon 36 Ehrenmitglieder sind – sei sehr gut. Mit Tobias Löw, Ramona Pemsl, Alexander Prögler und Florian Westner habe es vier Neuzugänge gegeben.

Zufrieden zeigte sich auch Kassier Franz Mußner junior. Er konnte er einen Überschuss in der Vereinskasse verbuchen.

Schriftführerin Christina Pemsl hob in ihrem Rückblick Punkte des überschaubaren Vereinsjahres heraus. Höhepunkt seien das Starkbierfest im Feuerwehrhaus mit dem Singspiel zum Thema Wahlen gewesen.

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Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft weitgehend in ihren Ämtern bestätigt. Neu zum zweiten Vorsitzenden wurde Andreas Mitter junior gewählt. Er folgt auf Martin Schausbreiter. Neuer zweiter Fähnrich ist Josef Stettwieser. Michael Schmidmaier löst als zweiter Schriftführer Christian Reininger ab.

Georg Mitterreiter dankte für ihren Einsatz: Alois Westner für 30 Jahre als ersten Fähnrich, Martin Schausbreitner für 15 Jahre zweiter Vorsitzender und Christian Reininger für 15 Jahre als zweiter Schriftführer

Neue Vorstandschaft: (von links oben) erster Vorsitzender Georg Mitterreiter, Schriftführerin Christina Pemsl, Zweiter Schriftführer Michael Schmidmaier, Kassier Franz Mußner, Dritter. Kommandant Stefan Zehetmaier, Zweite Kassierin Julia Kronast, (von links unten) Erster Kommandant Patrick Spiel, Zweiter Vorsitzender Andreas Mitter, Erster Fähnrich Alois Westner, Zweiter Fähnrich Josef Stettwieser, Zweiter Kommandant Andreas Stettwieser.

Positiv fiel auch der Kommandantenbericht von Patrick Spiel aus. Erfreulicherweise sei die Wehr mit insgesamt 48 Aktiven gut aufgestellt. Im vergangenen Jahr habe es einen Übertritt aus der Jugend in die aktive Wehr gegeben. Unter den Aktiven sind derzeit 20 ausgebildete und taugliche Atemschutzträger. Überdies verfügt die Wehr über acht Maschinisten. Neben den drei Kommandanten kann sie auf sechs ausgebildete Gruppenführer zurückgreifen.

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Luft nach oben gibt es laut Spiel bei den Nachwuchskräften. 2020 sei aufgrund mangelnder Bewerber keine Ausbildung in der Jugendfeuerwehr begonnen worden. Heuer habe es erfreulicherweise vier Neuzugänge gegeben. Neue seien jederzeit willkommen, betonte Spiel und appellierte an die Mitglieder, für die Feuerwehr im Bekannten- und Familienkreis Werbung zu machen, „damit wir auch zukünftig auf eine starke Mannschaft zurückgreifen können“. Die Herausforderungen seien vielfältig und die Verantwortung groß. Für den täglichen Einsatz an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr brauche die Wehr gut qualifizierten Kräfte, deshalb sei die regelmäßige und fundierte Ausbildung unumgänglich.

Corona konform hätten auf Standortebene 20 Übungen mit einem Aufwand von etwa 445 Stunden stattgefunden. Darüber hinaus hätten einige Kameraden an überörtlichen Lehrgängen teilgenommen. Laut Spiel hatten die freiwilligen Helfer mit 15 Einsätzen und rund 375 Einsatzstunden ein eher ruhiges Jahr, weil es aufgrund der Corona-Beschränkungen zu keinen sonstigen Tätigkeiten bei Vereinsfesten und Veranstaltungen gekommen sei.

Unter anderem rückten die Kameraden zu fünf Brandeinsätzen und zehn Technischen Hilfeleistungen aus. Insgesamt habe der Zeitaufwand für Einsätze und Übungen rund 850 Stunden betragen.

Bürgermeister Sepp Huber dankte der Wehr für die Übernahme der verantwortungsvollen Aufgabe, die sich auch im vergangenen Jahr wieder als sehr wertvoll erwiesen habe.

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