NEUES BAUGEBIET IN HAAG

Die ersten Häuser in Oberndorf-Ost sollen 2022 entstehen

In Oberndorf soll sich an das bestehende Wohngebiet ein weiteres anschließen. Die Planungen kommen voran, der Zeitplan steht.
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In Oberndorf soll sich an das bestehende Wohngebiet ein weiteres anschließen. Die Planungen kommen voran, der Zeitplan steht.

Einstimmig hat der Bauausschuss des Haager Gemeinderats die Erschließung des zweiten Teils der Wohnbebauung in Oberndorf-Ost gebilligt. Anpassung an Teil A und Geschwindigkeitsreduzierung im Plangebiet wurden betont.

Von Ludwig Meindl

Haag – Für die Stromversorgung durch die Haager Kraftwerke werde eine Trafo-Station nötig, erläuterte Nerf. Zwei Standorte ständen zur Auswahl. Das Angebot für die Beleuchtung des neuen Siedlungsbereichs hole man derzeit ein. Man werde sie an Teil A von Oberndorf-Ost anpassen. Die Trasse für die Versorgung mit Gas sei vorhanden. Die Anschlüsse blieben bisher ungeklärt: „Es ist die Frage, ob das wirtschaftlich umgesetzt werden kann.“

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Die Trinkwasserleitungen werden mit einem Hauptstrang „quer durch“ und abzweigenden Privatleitungen neu verlegt. Der Anschluss an die Kanalisation sei gewährleistet. Der nördliche Bereich der Bebauung benötige eine Druckentwässerung. Für die Versickerungsanlage werde noch die wasserrechtliche Genehmigung eingeholt. Auf den Grundstücke sollen die Bauherren für das Sickerwasser verantwortlich sein.

Die Straßen werden asphaltiert. Daneben prägen Pflasterungen, Schotterrasen, Blumenrasen und öffentliche Grünflächen das Ortsbild. Ein Bestandsweg bleibt erhalten, dazu kommt ein Kiesweg.

Verkehrsberuhigte Siedlung vorgesehen

Insgesamt soll der B-Abschnitt von Oberndorf-Ost verkehrsberuhigter Bereich werden, kündigte Ulrich Nerf an. Zur Geschwindigkeitsreduzierung könnten Stellplätze auf der Fahrbahn mit Bepflanzung beitragen.

Kritik an Grundstücksgröße

„Ziemlich gleich“ sollten nach der Verwirklichung die beiden Wohnbereiche von Oberndorf-Ost ausschauen, betonte Herbert Zeilinger (WfH). Für den Gesamtbereich müsse gelten, „die Geschwindigkeit im Zaum zu halten“. Zweiter Bürgermeister Stefan Högenauer (CSU) lobte neben einer „überzeugenden“ Erschließungsvorlage die vereinheitlichten Seitenstreifen. Klaus Breitreiner (CSU) nahm die Grundstücksgröße kritisch unter die Lupe. Häuser auf 800 Quadratmetern Fläche erschienen ihm zu geräumig: „Das ist kein flächensparendes Planen.“ Dazu verwies Bürgermeisterin Sissi Schätz auf die Tatsache, dass dieses Baugebiet schon vorher in seiner Parzellierung ausgewiesen gewesen sei. Das Aufheben der bestehenden Einteilung hätte wieder Zeit und finanziellen Aufwand gebraucht. Generell würden die Einzelhäuser in den ländlichen Bereich passen.

Der Billigungsbeschluss erfolgte einstimmig, ebenso die Einzelabstimmung für den asphaltierten Fahrbahnbereich mit seitlichen Pkw-Stellplätzen auf Pflasterflächen.

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