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Vernissage am 23. Oktober

Ausstellung „unendlichJETZT“ im Wasserburger Ganserhaus zeigt Gemälde von Thorsten Groetsche

„Waldpark/Silence“ ist ein Beispiel für Thorsten Groetschels Malerei.
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„Waldpark/Silence“ ist ein Beispiel für Thorsten Groetschels Malerei.

Die Werke von Thorsten Groetschel werden in der Ausstellung „unendlichJETZT“ von Sonntag, 24. Oktober, bis Sonntag, 21. November, gezeigt. Eine Vernissage findet am Samstag, 23. Oktober, um 18 Uhr, im Ganserhaus in Wasserburg statt.

Wasserburg – Die Ausstellung ist donnerstags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. „unendlichJETZT“ zeigt gegenständlich-realistische Arbeiten des Dresdner Künstlers Groetschel. Im Mittelpunkt seiner Werke stehen unter anderem Häuser, Wege, Gärten und Räume. Nie sind Menschen in seinen Kunstwerken zu sehen. Der in Karlsruhe geborene Künstler, der an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studierte, nimmt die Fotografie als Ausgangspunkt für seine Werke.

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Seinen Fotoapparat verwendet er als eine Art Skizzenbuch, um Eindrücke, Perspektiven, Licht- und Wolkenstimmungen einzufangen. Bei der Umsetzung in Öl geht es ihm allerdings nicht um eine detail- und realitätsgenaue Wiedergabe der Fotografie.

Seine Werke thematisieren unter anderem die Existenz und Reflexion der Zeit. Die Gemälde erzählen Geschichten und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise zwischen Realität und Fiktion. Durch Perspektiv-, Orts- und Zeitwechsel werden Sprünge zwischen Nähe und Ferne erzeugt.

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Im Bild „Waldpark/Silence“ aus dem Jahr 2017 ist eine Spannung greifbar, die der Künstler absichtlich erzeugte. Diese Stimmung ist auf einigen seiner Werke wiederzuerkennen. Auf zwei verbundenen Leinwänden ist ein dunkler, herbstlicher Wald zu sehen. Die Bäume stehen teils moosbewachsen asymmetrisch im Bildraum. Ein leuchtender Abendhimmel überstrahlt dabei die Baumwipfel.

Für Groetschel ist das Eintauchen in Strukturen wie Wolken, Baumrinde, Nadeln oder auch Gras von Bedeutung, was zwangsläufig eine Auseinandersetzung mit dem Objekt voraussetzt. Für ihn ist das eine Art „Meditation“. re

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