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70 ERWACHSENE UND 10 KINDER AB ZWÖLF NUTZEN NIEDERSCHWELLIGES ANGEBOT

Die Anti-Corona-Spritze kommt in Rott mit dem Impfbus

Geduldig warten die Impfwilligen am Rotter Marktplatz, bis sie im Impfbus ihr ausgewähltes Vakzin erhalten.
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Geduldig warten die Impfwilligen am Rotter Marktplatz, bis sie im Impfbus ihr ausgewähltes Vakzin erhalten.
  • VonRichard Helm
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80 Menschen wollten Freitag, 20. August, in Rott ihren Piks gegen Covid19 im Impfbus, der am Marktplatz Station machte. Darunter waren auch zehn Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren

Rott – Der Landkreis Rosenheim bietet neben der Impfung im Impfzentrum oder bei Hausärzten auch die Möglichkeit an, sich im Impfbus seine Dosis abzuholen, an. Dieser stand am Freitag von 9 bis 16 Uhr am Rotter Marktplatz.

Welcher Hersteller: Einmal oder zweimal piksen?

Gleich am Morgen waren zahlreiche Impfwillige versammelt. Zum Ende hatten sich 80 Personen vom Malteser Hilfsdienst piksen lassen. Geimpft wurde zum einen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, der für Personen ab 18 Jahren zugelassen ist und vorrangig für Personen ab 60 Jahren verwendet werden soll.

Der Vorteil bei diesem Vakzin ist es, dass hier nur eine Impfung erforderlich ist.

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Die Menschen konnten sich auch mit Biontech/Pfizer impfen lassen; hier ist ein zweimaliges Impfen mit einem Abstand von drei Wochen erforderlich.

Auch zehn Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren haben sich „in Begleitung eines einwilligungsbefugten Sorgeberechtigten“ impfen lassen, wie von den Maltesern zu erfahren ist. In einem Zeltpavillon erfolgte zunächst die Registrierung, dann ging es zur Beratung zu einer Ärztin im Bus, die die Impfwilligen aufklärte. Nachdem der Impfstoff ausgewählt worden war, folgte der Abschluss der Registrierung. Eine medizinische Fachangestellte nahm das Piksen vor.

Urlaub in Bibione und Restaurantbesuche

Nachgefragt bei einer Dame im Wartebereich, warum sie hier sei, sagte sie, „man kommt halt nicht aus“. Der Druck werde immer stärker. „Zukünftig soll das Testen kostenpflichtig werden“, sagte sie. Zudem habe sie vor, Urlaub in Bibione zu machen. In Italien seien die Regelungen verschärft worden. „Man kann ja bald kein Restaurant besuchen, ohne geimpft, genesen oder getestet worden zu sein.“

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Und wenn schon mal die Möglichkeit bestehe, sich vor Ort impfen zu lassen, haben sie und ihr Mann diese sofort genutzt.

Den Bus samt Fahrer stellte die Feuerwehr Rosenheim. Das Impfteam bestand aus der Leiterin Bernadette Müller vom Malteser Hilfsdienst, einer Ärztin und drei speziell geschulten Mitarbeiter.

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Der Malteser Hilfsdienst hat im Dezember 2020 nach der Ausschreibung von Stadt und Landkreis Rosenheim den Auftrag zum Impfen übernommen. Das nächste Mal macht der Bus in Rott am 10. September Halt. Dann kann man sich die Zweitimpfung vornehmen lassen.

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