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Corona-Beschränkungen für den Winter

Entscheidung im Hochsommer: Wasserburger Christkindlmarkt soll mit Abstrichen stattfinden

Trauriger Anblick im Jahr 2021 , der sich nicht wiederholen soll: die aufgebauten und nicht geöffneten Christkindlmarktbuden in Wasserburg..
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Trauriger Anblick im Jahr 2021 , der sich nicht wiederholen soll: die aufgebauten und nicht geöffneten Christkindlmarktbuden in Wasserburg..
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Die gute Nachricht vorneweg: Der Wasserburger Christkindlmarkt soll heuer nach zweijähriger Pause wieder stattfinden. Trotzdem müssen die Fans auf ein paar lieb gewonnene Attraktionen verzichten. Das liegt nicht nur an den erwarteten Corona-Einschränkungen.

Wasserburg – Mitten in der größten Hitzewelle des Jahres laufen beim Wirtschaftsförderungsverband (WFV) die Vorbereitungen für den Winter auf Hochtouren. Am Montagabend traf sich der Christkindlmarkt-Ausschuss zu einer ersten Strategie-Sitzung. Vor dem Hintergrund bereits im Sommer steigender Corona-Zahlen und einer eskalierenden Energie-Krise wegen des Ukraine-Krieges wird es auch heuer beim Wasserburger Christkindlmarkt keine Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (keine Alm, kein Basar-Zelt) geben, teilte der Ausschuss anschließend mit. Auch ist keine Eisbahn geplant, so der WFV in einer Presseerklärung. Die Eisbahn gilt bekanntlich als energieintensiv.

Erstmals Christkindlmarkerl

Dafür gib es nach Angaben des WFV eine andere, attraktive Neuerung: Erstmals werden Christkindlmarkerl angeboten, die man beim WFV erwerben kann. Die Markerl haben einen Gegenwert von fünf Euro und können an allen Hütten und Ständen eingelöst werden. Der WFV ziele damit besonders auf die heimischen Firmen und Unternehmen ab. Die Christkindlmarkerl könnten auch als Präsent oder zum Eigenverbrauch von Privatpersonen erworben werden. Sie gelten bis zum letzten Tag des Christkindlmarktes, so der WFV.

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Der Christkindlmarkt startet heuer am Freitag, 25. November, mit der Eröffnung durch den Bürgermeister und das Weihnachtsengerl vor dem Rathaus. Er endet am Freitag, 23. Dezember. Wie immer soll es ein weihnachtlich-musikalisches Rahmenprogramm geben. Hütten werden rund um das historische Rathaus und in der Hofstatt stehen. Sogar den Auftritt der Perchten plant der WFV ein.

Weihnachtsbeleuchtung gibt es auf jeden Fall

„Wir hoffen sehr, dass nach der kurzfristigen Absage vom vergangenen Jahr und den Jahren davor, heuer wieder unser beliebter Christkindlmarkt stattfinden kann. Wir werden baulich alles so vorbereiten, dass wir notfalls auch verschärften Corona- und Hygiene-Maßnahmen gerecht werden können“, so Christian Huber vom Christkindlmarkt-Ausschuss des WFV in der Pressemitteilung.

Die Weihnachtsbeleuchtung werde es auf jeden Fall geben, teilt der WFV abschließend mit.

Stadt unterstützt mit Zuschüssen

Die Finanzierung der beliebten Großveranstaltung fällt dem Verband trotzdem zunehmend schwer – eine Folge der Pandemie. Kein Frühlingsfest, kein Weinfest: 2020 und 2021 sind alle Veranstaltungen ausgefallen, mit deren Überschüssen der Wirtschaftsförderungsverband den Christkindlmarkt querfinanziert. Letzterer ist seit jeher defizitär, er muss mit anderen Veranstaltungen gegenfinanziert werden.

2021 Auf- und Abbau ohne Öffnung

2021 wurde der Christkindlmarkt außerdem kurzfristig abgesagt. Die Buden standen bereits, als die Nachricht kam, dass alle Veranstaltungen aufgrund der Corona-Krise verboten sind. Für den bereits durchgeführten Auf- und den Abbau sowie Marketingmaßnahmen entstanden dem WFV laut Stadtverwaltung Kosten in Höhe von etwa 24.000 Euro. Der Verband beantragte einen Zuschuss in Höhe von 12,000 Euro, den der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig genehmigte. Die Stadt unterstützt außerdem den 2021 geleisteten Auf- und Abbau der Weihnachtsbeleuchtung mit einer Summe von 5000 Euro. Vor der Pandemie hatte sich die finanzielle Förderung durch die Stadt – abgesehen von einmaligen Zuschüssen für die Beschaffung und Renovierung der Hütten – auf 5000 Euro für die Beleuchtungsinstallation beschränkt.

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