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Ausprobiert & miterlebt

Der Reporterin Beine gemacht: Redakteurin Anja Leitner testet „Trimm-Dich-Platz“ in Maitenbeth

Julia Blätz (links) zeigt Redakteurin Anja Leitner die Übungen auf dem Trimm-Dich-Platz
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Julia Blätz (links) zeigt Redakteurin Anja Leitner die Übungen auf dem Trimm-Dich-Platz

Anja Leitner von der Wasserburger Zeitung testet den „Trimm-Dich-Platz“ an der Grundschule.

Maitenbeth – Das Bein hoch und runter, hoch und runter: schaut gar nicht anstrengend aus, ist es aber.

Ich bin auf dem Trimm-Dich-Platz in Maitenbeth, zusammen mit Gemeinderätin Julia Blätz, die den Pfad initiiert hat. Obwohl ich finde, „trimmen“ ist ein hartes Wort. Ich habe mir den Platz anstrengend vorgestellt – wie bei „Die Akte Jane“, der Film aus den 90ern, bei dem Demi Moore in die Navy eintritt – nur ohne Glatze und Schlammlöcher.

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Blätz ist Fitnesstrainerin und hat den Durchgang konzipiert. Es fängt recht einfach an mit Koordinationsübungen, bei der man eine 8 mit dem Handgelenk zeichnet. Alles easy. Komplizierter wird‘s, wenn man es mit beiden Händen macht – rechts senkrecht, links waagerecht. Schon schwieriger. Allerdings auch gewollt, „das ist Training fürs Gehirn“, erklärt Blätz.

Weiter gehts mit Schultern kreisen. Danach die Arme auf Schulterhöhe ausstrecken, als würde man einen Teller Suppe links und rechts in jeder Hand halten und die Schulterblätter zusammenziehen. Anspannen, loslassen, dabei im Wechsel die Hände nach oben und unten drehen.Drei Sätze a 20 Übungen. Puh, schön langsam wird es warm, auch bei windigen 5 Grad an diesem Nachmittag.

Bei der nächsten Übung gehe ich leicht in die Hocke, die Arme über den Kopf ausgestreckt, Bauch einziehen und Rücken gerade – und halten. Das zeckt ganz schön in den Beinen und im Hintern.

Danach darf ich „Äpfel pflücken“, das heißt, ich hebe den rechten Arm nach oben und ziehe gleichzeitig die linke Hüfte nach unten. Und danach andersrum, immer im Wechsel. Hört sich gar nicht so schwer an, erfordert aber eine gute Koordination. Nach ein paar Mal ausprobieren klappt es besser – eine super Übung für Leute, die viel sitzen, so wie ich.

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Die letzte Übung – zu sehen auf dem Foto – ist für die rückseitige Beinmuskulatur. Beine leicht gebeugt, Hüfte gerade. Gewicht auf ein Bein verlagern, das andere leicht gebeugt. Das zweite Bein im Kniegelenk beugen, Oberkörper nach vorne neigen – dabei das Gleichgewicht halten – und das Bein mit der Ferse so weit wie möglich in Richtung Gesäß ziehen. Auch jeweils drei Sätze mit 20 Wiederholungen. Danach das andere Bein.

Anleitung genau befolgen

Wenn man sich brav an die Anleitung hält, dann ist der Trimm-Dich-Platz schon anstrengend. Wenn man ein bisserl gschlampert ist, so wie ich, dann ist es nicht so wild. Aber Julia Blätz zeigt mir, wie es richtig geht.

Allerdings ist die Fitnesstrainerin normalerweise nicht da. Deswegen ist es wichtig, die Anleitungen genau zu lesen. Am besten den Pfad zu zweit ausprobieren, macht auch mehr Spaß als alleine.

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Muskelkater hatte ich keinen am nächsten Tag, also würde ich sagen, die Übungen sind für Jedermann geeignet – übrigens auch für Rollstuhlfahrer, denn alle Übungen können im Sitzen gemacht werden, abgesehen von der letzten.

Der Pfad ist für alle nach dem Unterricht zugänglich und befindet sich auf der Rückseite des Schulgebäudes. An den Fenstern im Innenhof sind die Anleitungen angebracht. Einfach mal selber ausprobieren!

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