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BITTERE PILLE

Der neue Bikepark in Amerang wird wohl deutlich teurer

Die Ameranger Jugend wünscht sich einen Bike-Park, der Gemeinderat will handeln. Doch die Kosten bereiten Probleme.
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Die Ameranger Jugend wünscht sich einen Bike-Park, der Gemeinderat will handeln. Doch die Kosten bereiten Probleme.
  • VonChrista Auer
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Die Vorstellung des Vorentwurfs für den neuen Bikepark sorgte für Ernüchterung beim Ameranger Rat. Mit Kosten von rund 110.000 Euro für den Radl-Parcours hatte das Gremium nicht gerechnet.

Amerang – Nach ersten Schätzungen war man von weitaus weniger ausgegangen und eigentlich guter Hoffnung, dass das Vorhaben mit der entsprechenden Eigenleistung sogar deutlich unter dem, bei den vorangegangenen Beratungen beschlossenen, Kostenrahmen von 45.000 Euro zu realisieren sei.

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Das beauftragte Planungsbüro lieferte nun verlässlichere Zahlen, die die Grundlage für eine Leader-Förderung – und damit verbunden einen erhofften Zuschuss von etwa 60.000 Euro – bringen sollen. Vorgesehen sind bisher zwei Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen für Erwachsene und Kinder, eine Pump- Track-Strecke, Balance-Balken, Sitzbänke und Slackline. Dafür wären 2700 Quadratmeter Fläche zu bearbeiten und ein großflächiger Bodenaustausch notwendig.

Signal für die Jugend im Dorf setzen

In welchem Umfang die Ausführungen erfolgen, muss nun aber noch einmal auf den Prüfstand. Grundsätzlich war sich der Rat darüber einig, dass der Bikepark nach jahrelanger Diskussion nun endlich gebaut werden soll, nicht zuletzt auch, um ein Signal für die Kinder und Jugendlichen zu setzen, dass ihre Anregungen auch ernst genommen würden, wie Annemarie Linner (GLA) die Überzeugung ihrer Ratskollegen auf den Punkt brachte.

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„Es soll wohl eine „Fünf Sterne Anlage“ werden, aber wenn es mit der Förderung einigermaßen klappt, sollte es realisiert werden“, sagte Wolfgang Wittwer (FW Kirchensur). Sebastian Stadler junior, Simon Strell, Markus Keller (alle CSU) forderten, die Kosten unbedingt zu deckeln und notfalls Abstriche an der „Deluxe Version“ zu machen. Andreas Schauberger (GLA) sah es ähnlich, gab jedoch zu bedenken, dass die Gemeinde auch in der Pflicht sei, zumal in den vergangenen Jahren kaum etwas für die Jugend ausgegeben worden sei.

Kosten gedeckelt

Nun sollen die Planung noch einmal überarbeitet und ein mögliches Einsparpotenzial überprüft werden. Die Kosten wurden einstimmig auf maximal 50.000 Euro gedeckelt.

Aktuell wird der Antrag auf Baugenehmigung und Leader-Förderung ausgearbeitet, um wie geplant mit der Ausführung möglicherweise noch im Mai beginnen zu können.

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