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Einbußen wegen Corona-Pandemie

„Mit blauem Auge davongekommen“: Die Jahresrechnung in Rott fällt besser aus als erwartet

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Rott wurde für das Haushaltsjahr 2020 mit 2671,60 Euro berechnet.
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Die Pro-Kopf-Verschuldung in Rott wurde für das Haushaltsjahr 2020 mit 2671,60 Euro berechnet.
  • VonRichard Helm
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In der jüngsten Gemeinderatssitzung präsentierte Kämmerer Helmut Helfer die Jahresrechnung 2020. Dabei betonte er, dass die Gemeinde Rott mit einem blauen Auge in dem von Corona geprägten Jahr 2020 davonkam.

Rott – Der Verwaltungshaushalt ist von 8,4 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 8,0 Millionen Euro in 2020 gesunken. Der Vermögenshaushalt fiel auf 5,9 Millionen Euro nach 6,0 Millionen im Jahr 2019.

Im Letzten Jahr war Maximilian Brockhoff noch Kämmerer der Gemeinde. Er war beim Haushaltsansatz sehr vorsichtig. Die Gewerbesteuer zählte den größten Einnahmen. Der Ansatz wurden nur noch mit 1,6 Millionen angesetzt. Und Brockhoff hat Recht behalten: In 2020 wurde der Ansatz nur um 26 000 Euro übertroffen. Im Jahr zuvor wurde noch 2,0 Millionen Euro eingenommen.

Ein weiterer großer Posten ist die Beteiligung an der Einkommenssteuer. In 2019 konnten noch 2,6 Millionen eingenommen werden, in 2020 fiel das Ergebnis auf 2,46 Millionen Euro. Kommunen bekommen vom Staat eine Einkommensteuerersatzleistung. Die Gemeinde erhielt 180 059 Euro.

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Im Rechnungsjahr war eine Entnahme von 1,5 Millionen aus der Rücklage vorgesehen. Tatsächlich wurden nur 363 396,54 Euro benötigt, da manche Vorhaben zunächst zurückgestellt wurden. Erwartungsgemäß ist der Schuldenstand auf 11 159 262,55 Euro gestiegen. Auf jeden Einwohner umgelegt ergibt das 2 671,60 Euro.

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Dieser Wert liegt um das 2,7-fache über dem bayernweiten Durchschnittswert für 2019 von 987 Euro, so war im Gemeinderat zu hören. Bis zur Fertigstellung der Schule in 2023 werden die Schulden noch weiter ansteigen müssen, lautet die Prognose des Kämmerers.

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