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FESTTAG

Der Gesang gibt ihr Rückhalt: Maria Bauernschmid aus Gars feiert den 80.

Ein harmonisches Familienleben ist ihr wichtig: Jubilarin Maria Bauernschmid (Dritte von links) im Kreise ihrer Lieben (von links) – Sepp Bauernschmid, Urenkel Julian, Enkelin Stefanie, Urenkelin Lisa und Sohn Walter Bauernschmid.
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Ein harmonisches Familienleben ist ihr wichtig: Jubilarin Maria Bauernschmid (Dritte von links) im Kreise ihrer Lieben (von links) – Sepp Bauernschmid, Urenkel Julian, Enkelin Stefanie, Urenkelin Lisa und Sohn Walter Bauernschmid.
  • VonBruno Münch
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Sonnenschein und gute Laune waren angesagt, als der Garser Kirchenchor Maria Bauernschmid in Bergholz überraschte und ihr zu ihrem 80. Geburtstag einen musikalischen Blumenstrauß überreichte.

Gars – In launigen Worten würdigte Chorleiter Reinhold Schubeck ihren Einsatz für die Musik: Maria hat 50 Jahre in verschiedenen Chören gesungen und ist bis heute im Chor Mariä Himmelfahrt eine Stütze des Soprans.

Harmonisches Familienleben wichtig

Die Jubilarin, die die Ehrung mit Mann, Sohn, Enkeltochter, Enkelsohn sowie zwei Urenkeln entgegennahm, erblickte 1941 als Zweitälteste von sieben Geschwistern in Warmeding das Licht der Welt und wuchs auf dem elterlichen Hof auf. Nach Volks- und Berufsschule wurde sie als Probenehmerin im Tierzuchtverband Mühldorf tätig. Noch heute schwärmt sie auch von einer Tätigkeit im Haushalt einer Oberammergauer Pension, wo sie Gelegenheit hatte, die Passionsspiele 1960 „in der ersten Reihe“ zu erleben.

Schon ein Jahr später ging sie mit dem Maurer Sepp Bauernschmid den Bund der Ehe ein, der sich bald mit Sohn Werner und Tochter Ingrid zur Familie erweiterte. Am sehr frühen Tod der Tochter tragen die Eltern bis heute schwer.

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Mit viel Fleiß und Mühe bauten die Eheleute das Anwesen der Schwiegereltern aus.

Kurz nach dem Tod der Tochter hatte Maria auch den Verlust ihres Bruders Sepp, der als junger Familienvater bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam, sowie den plötzlichen Tod des Schwiegervaters zu verkraften. Rückhalt und Lebensfreude gaben ihr ihre Familie, der christliche Glaube und das Singen im Chor, das sie mit Begeisterung praktizierte.

20 Jahre war sie bis zur Rente im Jahr 2001 im Zustell- und Innendienst der Post in Gars beschäftigt. Daneben engagierte sie sich in vielen Ehrenämtern: Neben langjährigen Mitgliedschaften im Pfarrgemeinderat und anderen kirchlichen Gremien, in der Hausfrauenvereinigung, im Gartenbau- und Musikverein versah sie mit andern Frauen einen Besuchsdienst in Pflegeheimen und Krankenhäusern, sammelte für die Caritas und versieht bis heute ihren Dienst als Lektorin in Gottesdiensten. 29 Jahre lang gehörte sie dem Führungskreis des Frauenbundes an.

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Auch Beiträge für das Garser Heimatbuch verfasst

Bekannt und beliebt wurde Maria Bauernschmid weit über Gars hinaus durch ihre selbst geschriebenen unterhaltsamen Texte, Chroniken und Gedichte in bairischer Mundart, auch das Garser Heimatbuch enthält ihre Beiträge.

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Mit Leidenschaft pflegt sie dieses Hobby bis heute. Hoagarten-Abende für wohltätige Zwecke waren immer ihre Spezialität. Stolz erzählt sie, dass sie mit Pfarrer Josef Stemmer öfter Abende gestaltete, einmal wurde ein vierstelliger Betrag für den Bau des Pfarrheims gespendet.

Jubilarin begeistert mit ihren Texten

Seit fast zwanzig Jahren tritt sie mit ihren Texten auf den Weihnachtsfeiern des Roten Kreuzes und der Post auf, berichtet Maria Bauernschmid.

Die Frage, was ihr im Leben wichtig sei, beantwortet sie ohne Zögern: „Ich mag keinen Streit und ich schätze ein harmonisches Familienleben über alles.“ Ihr Lebensmotto sei: „Nehmen, wie’s kommt und’s Beste draus machen.“ Und: „Freu dich über jenen Tag, an dem du aufstehn und deine Arbeit tun kannst!“

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