Der Breitbandausbau in Obing gehört zu den Aufgaben des Regionalwerks

Der Breitbandausbau gehört zum Handlungsfeld des Regionalwerks.
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Der Breitbandausbau gehört zum Handlungsfeld des Regionalwerks.

Der Gemeinderat Obing ging einen weiteren Schritt zur Gründung des „Regionalwerks Chiemgau-Rupertiwinkel“ mit und verabschiedete einstimmig die Unternehmenssatzung nach dem nun vorliegenden Entwurf.

Von Inge Graichen

Obing – Der Erste Bürgermeister wurde ermächtigt, die Unternehmenssatzung zu unterzeichnen und alle zweckdienlichen Erklärungen abzugeben.

Die Gemeinde Obing war Teil der interkommunalen Machbarkeitsstudie zu diesem im Jahr 2019 ins Visier genommenen regionalen Energieversorgungsunternehmen gewesen und hatte im Dezember 2019 den Grundsatzbeschluss zur Beteiligung an dem Gründungsprozess für das Regionalwerk gefasst.

In mehreren Versammlungen der Vertreter der beteiligten 16 Gemeinden im Jahr 2020 war der Satzungsentwurf erarbeitet worden; unter anderem wurde der Wunsch der Kommunen berücksichtigt, das Handlungsfeld „Breitbandausbau“ in den Aufgabenbereich des Regionalwerks mit aufzunehmen.

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In der Satzung ist festgelegt, dass das Stammkapital 240 000 Euro beträgt. Im Verwaltungsrat hat jede Kommune jeweils eine Stimme – unabhängig von der Größe der Gemeinde. Das Kommunalunternehmen soll vorerst nur mit einem technischen Vorstand in Vollzeit starten; dieser wird momentan gesucht, damit im Jahr 2021 zeitnah der Betrieb aufgenommen werden kann.

Mit dem Satzungsbeschluss des Gemeinderats trat die Gemeinde Obing dem „Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel“ offiziell bei und verpflichtete sich, dem Stammkapital des Regionalwerks 15 000 Euro zuzuführen und darüber hinaus im April 2021 eine Zuzahlung von 15 000 Euro in die Kapitalrücklage des Regionalwerks zu leisten.

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Auf Nachfrage teilte Bürgermeister Sepp Huber (FW) dem Obinger Gemeinderat mit, dass künftig auch noch weitere Gemeinden dem Regionalwerk beitreten können – allerdings unter anderen Bedingungen, die berücksichtigen, dass die Gründungsmitglieder bereits die Machbarkeitsstudie mitfinanziert haben.

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