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EINSTIMMIGER BESCHLUSS IM GEMEINDERAT

Der Bike-Trail beim Fußballplatz in Eiselfing kommt doch

Im Spätsommer sollen in Eiselfing die Bauarbeiten an der Mountainbike-Strecke „Weihertrail“beginnen.
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Im Spätsommer sollen in Eiselfing die Bauarbeiten an der Mountainbike-Strecke „Weihertrail“beginnen.

Nach den Sommerferien soll neben dem Fußballplatz der Bike-Trail für die Dorfjugend entstehen, so der einstimmige Beschluss der Eiselfinger Gemeinderäte.. Ein Gesamtbudget von 20.000 Euro stellt die Gemeinde dafür zur Verfügung.„Weihertrail“ lautet der Arbeitstitel, unter dem das Projekt läuft.

Eiselfing– Im Dezember 2020 hatte der Eiselfinger Gemeinderat den Bike-Trail noch Bauchschmerzen wegen des Bike-Trails. Er erschien zu teuer. Nun entschied sich der Eiselfinger der Gemeinderat doch für das Projekt – und zwar einstimmig: Nach den Sommerferien soll neben dem Eiselfinger Fußballplatz der Bike-Trail für die Dorfjugend entstehen. „Weihertrail“ ist der Arbeitstitel, unter dem das ganze Projekt läuft. Ein Gesamtbudget von 20.000 Euro stellt die Gemeinde dafür zur Verfügung.

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Trotz Corona trafen sich Mitte Februar Mitglieder des Bauausschusses, Bürgermeister Georg Reinthaler (Grüne) sowie ein Fachplaner und der Jugendbeauftragte der Gemeinde Alexander Lax an der Sportanlage.

Für Anfängerund Fortgeschrittene

„Keine Profianlage, aber eine professionell und somit sicher gebaute Strecke für die jungen Bike-Trail-Fahrer aus Eiselfing soll entstehen“, kündigte der Bürgermeister vor der Beschlussfassung im Gemeinderat an.

Entstehen soll eine Anlage, die mit zwei Fahrvarianten, eine für Anfänger und eine für Fortgeschrittene, parallel angelegt damit die Strecke langfristig attraktiv bleibt und dauerhaft genutzt wird. „Eine Strecke ist auch für Kinder als Einsteiger gedacht“ sagte der Bürgermeister. Der Fachplaner erläuterte im Rahmen des Ortstermins die baulichen Möglichkeiten unter der Berücksichtigung der vorhandenen Geländegegebenheiten. „Da das Areal bereits ein geringes Gefälle aufweist, sind im Vorfeld bei der Schaffung von Hindernissen und Fahrspuren vergleichsweise geringe Geländeangleichungen erforderlich“, so der Planer.

In der Gemeinderatssitzung informierte Reinthaler ausführlich über den Ablauf der Bauarbeiten. Das Material wird direkt von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Dessen Ausbringung vor Ort wird vom Fachplaner nach seinen Anforderungen durchgeführt. Der Mineralbeton wird zur Kosteneinsparung durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Mit dem abgetragenen Humus wird entlang der Strecke aufgefüllt. “Der Bauhof der Gemeinde führt dann auch die Bepflanzung durch“, kündigte der Bürgermeister an.

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Zu den Kosten stellte Rupert Reininger (UWE) die Frage, ob diese Summe denn ausreichen würde, „wenn man heute in die Zeitung schaut und liest, was in Amerang dafür bezahlt werden muss“ (wir berichteten). Der Bürgermeister und Projektkoordinator Lax konnten ihn da beruhigen. „Der Fachplaner selbst hat der Gemeinde zugesichert, dass die zur Verfügung gestellte Summe ausreichend ist“. Lax machte zudem deutlich, man gehe nach diversen Unterstützungszusagen von einem „nicht unerheblichen Sponsorenanteil“ bei der weiteren Finanzierung aus.

Die Mittelstehen bereit

Gemeinderat Michael Maier (CSU) sagte noch im Rahmen der Sitzung die zur Verfügungsstellung eines Laders für die Bauarbeiten zu. Und Amtsleiter Oskar Pircher bestätigte noch einmal die bereits erfolgte Einstellung der genannten Mittel – „trotz Corona“ – in den Gemeindehaushalt des laufenden Jahres. Bei einem weiteren Ortstermin hat die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim keine Hinderungsgründe gesehen, die gegen das Projekt sprechen würden.

Zur Frage eventueller Konflikte mit der Fußball- oder Tennisabteilung, die direkt an die Bike-Strecke angrenzen, konnte Lax, in seiner Freizeit ehrenamtlicher Vorstand des TSV berichten und beruhigen: „Ich habe die betroffenen Abteilungen bereits im Vorlauf der Projektplanung informiert und es gab dabei keine Einwände bezüglich des Projekts.“

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