Der Ausbau der Kreisstraße MÜ 44 bei Unterreit hat begonnen

Mehr Verkehrssicherheit für die Kreisstraße MÜ 44. Die Straße wird ab Unterreit bis zur Landkreisgrenze nach Rosenheim über einen Kilometer Länge ausgebaut. Unser Bild zeigt den Spatenstich mit (von links) Martin Gebler (Ingenieurbüro Behringer und Partner), Robert Martinez (kommunaler Hoch- und Tiefbau), Christian Seidl (1. Bürgermeister Gemeinde Unterreit), Max Heimerl (Landrat), Gerhard Forstmeier (ehemaliger Bürgermeister von Unterreit), Erich Gottwald (Polizei Waldkraiburg) sowie Georg Frank (Fa. Swietelsky).
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Mehr Verkehrssicherheit für die Kreisstraße MÜ 44. Die Straße wird ab Unterreit bis zur Landkreisgrenze nach Rosenheim über einen Kilometer Länge ausgebaut. Unser Bild zeigt den Spatenstich mit (von links) Martin Gebler (Ingenieurbüro Behringer und Partner), Robert Martinez (kommunaler Hoch- und Tiefbau), Christian Seidl (1. Bürgermeister Gemeinde Unterreit), Max Heimerl (Landrat), Gerhard Forstmeier (ehemaliger Bürgermeister von Unterreit), Erich Gottwald (Polizei Waldkraiburg) sowie Georg Frank (Fa. Swietelsky).

Die Kreisstraße MÜ 44 ist in die Jahre gekommen und stark beschädigt. Teileweise ist die Oberfläche freigesetzt, viele Netzrisse sind sichtbar und es gibt Längs- und Querneigungen im Straßenverlauf. Nun schafft der Landkreis Abhilfe.

Unterreit – Beim Spatenstich für den ein Kilometer langen Ausbau sprach Landrat Max Heimerl von geschätzten Projektkosten in Höhe von 700.000 Euro. Erwartet wird eine Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungskonzept in Höhe von etwa 270.000 Euro.

„Die Fahrbahnbreite liegt hier nur bei etwa 5,40 Meter, die Bankettbreite unter 1 Meter. Hier kann‘s schon mal eng werden, wenn sich zwei Laster an der Einmündung der MÜ 44 auf die St 2092 begegnen“, so der Landrat. Die künftige Fahrbahnbreite von 6 Metern plus 1,50 Meter Bankettbreite an dieser Stelle trage wesentlich zur Verkehrssicherheit bei.

Gemeinde Unterreit hat Grund verkauft

Beim Teilausbau bleibe die vorhandene Straße mitsamt Unterbau bestehen. Wo die Straße breiter wird, wird der Unterbau neu angelegt. Nach der Asphaltierung wird die Straße insgesamt höher.

Um den Höhenunterschied zur Staatsstraße 2092 auszugleichen, wird die MÜ 44 im Anschlussbereich zur Staatsstraße und zur RO 39 jeweils auf einer Länge von rund 15 Metern voll ausgebaut.

Der notwendige Grunderwerb für diesen Ausbau sei reibungslos über die Bühne gegangen, Heimerl dankte namentlich den Grundstückseignern. Auch die Gemeinde Unterreit mit Bürgermeister Christian Seidl und dessen Vorgänger Gerd Fortsmeier habe Grund abgetreten.

„Alle miteinander haben uns insgesamt etwa 403 Quadratmeter Grund zur Verfügung gestellt“, sagte der Landrat. Er dankte allen Verkehrsteilnehmern, „die in der knapp dreieinhalb-monatigen Bauzeit geduldig Umwege in Kauf nehmen“ müssen.

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