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Neues Angebot

Das Wasserburger Café Ratsch will seinem Namen alle Ehre machen

Ethel D. Kafka, Leiterin des Bürgerbahnhofs, stellte das Konzept vor. Auch Bürgermeister Michael Kölbl (links) und Seniorenreferentin Friederike Kayser-Büker (links) unterstützen das neue Angebot.
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Ethel D. Kafka, Leiterin des Bürgerbahnhofs, stellte das Konzept vor. Auch Bürgermeister Michael Kölbl (links) und Seniorenreferentin Friederike Kayser-Büker (links) unterstützen das neue Angebot.

Neu in Wasserburg ist das oder besser der „Café Ratsch“. Gut 20 Gäste kamen zur Premiere, an der auch Bürgermeister Michael Kölbl teilnahm. Das ist das Besondere am neuen offenen Begegnungsangebot für die ältere Generation in den Räumen des Cafesito im Bürgerbahnhof.

Wasserburg – In Zusammenarbeit mit einer Handvoll bereits jetzt im Seniorenbereich aktiven Organisationen soll dieser Treffpunkt jetzt alle zwei Wochen eine Möglichkeit bieten, zwanglos ins Gespräch zu kommen, Geselligkeit zu pflegen, mehr über die Stadt zu erfahren sowie Kontakte zu knüpfen. Zudem gibt es dazu im Cafesito jeweils im 14-Tage-Rhythmus ein preislich faires Angebot bezüglich Speisen, Kaffee und Kuchen.

Klein, aber fein soll das Projekt werden und dem Namen alle Ehre machen im ‚Café Ratsch, das wünschte sich Kölbl im Rahmen der offiziellen Eröffnung besonders. Eine Evaluation des Bürgerbahnhofs habe gezeigt, dass zwar vor Ort viel Beratung erfolge und auch über das Cafesito Gäste zu erreichen seien. Dass aber eigentlich alles unter einem Dach zusammengehöre, werde in der Öffentlichkeit nicht so recht wahrgenommen. Da sich ja bereits mehrere Organisationen um die Seniorinnen und Senioren der Stadt kümmen, richte sich das neue Angebot vor allem an alle, die sich nicht irgendwo binden und die einfach nur ins Gespräch miteinander kommen wollten.

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Als Betriebsleiter eines Inklusionsbetriebes freute sich auch Guido Zwingler von der Fairjob gGmbH darüber, dass das neue Angebot auf den Weg gebracht worden sei. Man habe ja vor Corona schon überlegt, einen lebendigen Treff für Menschen im Alter von 50 plus zu schaffen. Jetzt sei etwas erreicht, was für viele interessant sein und werden könnte.

Zusätzlich zu den Programmangeboten ab 16 Uhr könne künftig alle 14 Tage am Donnerstag ab 11.30 Uhr bereits eine Tasse Kaffee mit Kuchen zu günstigeren Preisen angeboten werden und ab 12.30 Uhr ein wechselndes, aber preiswertes Speisenangebot als kleines Mittagessen.

Stadtführung, Vorträge, gemeinsames Singen

Was sonst noch an Programm zu erwarten ist, erläuterte die Leiterin des Bürgerbahnhofs Ethel D. Kafka, die auch in Zukunft bei Fragen Ansprechpartnerin sein wird. So wird am 19. Mai eine kleine Stadtführung mit Thomas Rothmaier angeboten. Geplant ist auch bereits das Singen mit Roland Legat am 2. Juni und ein Vortrag der Wasserburger Polizei am 30. Juni. Kafka möchte mit dem Cafe Ratsch, das natürlich kein Café im eigentlichen Sinne ist, das Profil des Bürgerbahnhofs als Treffpunkt und das Prinzip der Gemeinsamkeit gestärkt sehen. Auf keinen Fall solle, so die Leiterin des Bürgerbahnhofs, eine Konkurrenz zu bereits bestehenden Seniorenangeboten von VdK, BRK, Caritas, der AWO, des Mehrgenerationenhauses oder der Seniorenreferentin Friederike Kayser-Büker entstehen.

Wunschzettel ausgeteilt

Dass das Vorhaben gelingen könnte, zeigten die sich anschließenden, angeregten Tischgespräche bei bester Laune, bei denen auch Wünsche für Angebote in der Zukunft diskutiert wurden. Damit dabei nichts vergessen wird, waren Wunschzettel ausgeteilt worden. Auf dem ersten abgegebenen stand übrigens nur ein Wort: „Biergarten“.

Weitere Informationen über den Bürgerbahnhof sind unter www.wasserburg.de/buergerbahnhof zu finden.

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