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Redaktion der Wasserburger Zeitung blickt persönlich zurück

Das sind unsere Geschichten des Jahres aus dem Wasserburger Land

Heike Duczek
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Heike Duczek
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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2021 war ein herausforderndes Jahr. Gefühlt hat auch die Redaktion der Wasserburger Zeitung in fast jeder Ausgabe über die Corona-Pandemie und ihre Folgen berichtet. Doch es gab auch viele weitere spannende Themen, die uns nachhaltig beeindruckt haben. Das sind unsere Geschichten des Jahres.

WasserburgHeike Duczek: „Die Wasserburger lassen sich nicht unterkriegen: Das hat mich im zweiten Corona-Jahr ermutigt, ebenfalls nicht zu verzweifeln an diesem nervigen Virus und seinen Mutationen. Als bei uns mal wieder die Ausgabe voll war mit Negativschlagzeilen rund um das C-Wort, durfte ich darüber schreiben, dass die Wasserburger Vereine tapfer und voller Zuversicht planen für die Zeit danach: 2022 soll es wieder ein Bürgerspiel geben, außerdem das Altstadtspringen und sogar ein großes Musikfestival. Auch die Vorbereitungen für das Frühlingsfest laufen.

Dazu passte ein weiterer Bericht: Die Stadtkapelle plante das Herbstkonzert so lange um, bis es trotz aller Widrigkeiten stattfinden konnte – mit großem Erfolg. Dieses Bürgerengagement trägt dazu bei, dass wir nicht den Mut verlieren in schwierigen Zeiten. Jetzt freue ich mich auf 2022 – und hoffentlich auf Berichte über erfolgreiche Feste, Festivals und Veranstaltungen.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier. +++

Petra Maier

Petra Maier: „Im Sommer habe ich über Christine (23) und Georg (26) berichtet, die beide für die Wasserburger Inklusionsfirma „fairjob“ arbeiten. Ihre Lebensgeschichten haben mich nachhaltig beeindruckt.

Die beiden hatten Startschwierigkeiten im Leben, doch bei der Tochterfirma der Stiftung Attl haben sie ihren Platz gefunden und leisten dort ganz selbstverständlich und mit viel Begeisterung richtig gute Arbeit. Wenn ich mich selbst manchmal fehl am Platz finde, dann sind die beiden mein Vorbild.“

Anja Leitner

Anja Leitner: „Am 2. November habe ich als Redakteurin bei der Wasserburger Zeitung angefangen – mein erster Termin führte mich gleich zum Aufbau des Christkindlmarktes. Alle haben sich so gefreut – die Organisatoren vom Wirtschaftsförderungsverband (WFV), die Hüttenbetreiber, die Passanten. Adventliche Stimmung machte sich breit – und damit Hoffnung auf ein Stück Normalität.

Nur eine Woche später gab es erneut einen Grund zum Berichten – diesmal einen schlechten: Der Christkindlmarkt durfte nicht eröffnen. Ich erinnere mich noch an die Stellungnahmen der Betroffenen vom WFV und aus dem Kreis der Standbetreiber, die die Entscheidung, die Weihnachtsmärkte abzusagen, tapfer mittrugen – trotz großer Enttäuschung. Wie eine Mahnung prägten die geschlossenen Buden in der Adventszeit das Bild der Altstadt.“

Sophia Huber: „2021 war das erste komplette Jahr, das ich in Wasserburg verbringen durfte. Darüber bin ich froh und dankbar, denn zu sagen, dass 2021 für das Wasserburger Land spannend und einprägsam war, ist nicht übertrieben.

Sophia Huber.

Viele emotionale Debatten wurden geführt und dabei ging es nicht immer nur ums Impfen. Ein Dauerthema, das mich durch das Jahr begleitet hat, war die Mittelschule Eiselfing. Seit mehreren Jahren wird bereits über die Sanierung des Gebäudes diskutiert, doch 2021 war ein Wendepunkt, denn zum ersten Mal war und ist die Zukunft der Mittelschule im Unklaren. Dabei war für mich besonders beeindruckend, dass die Debatte in den Gemeinden des Schulverbands zwar emotional geführt wurde, doch niemals die sachliche Ebene verließ. Alle Positionen waren stets nachvollziehbar und völlig verständlich. Ein spannendes Thema, über das ich wohl noch viele, viele Artikel schreiben werde.

Im Jahr 2021 hatte ich auch das Glück, viele Menschen im Wasserburger Land kennenzulernen. Es ist schwierig eine Begegnung auszuwählen, zwei der einprägsamsten waren aber mit der Wasserburgerin Magdalena Haller, die ihren an MS erkrankten Sohn Tobias seit 30 Jahren pflegt und mit dem Haager Matthias Kurzmaier, der in Winden den Helferkreis Asyl mitbegründet hat.

Nicht alles, was mir in diesem Jahr im Gedächtnis geblieben ist, ist aber so ernst wie diese Themen. Zu meinen persönlichen Höhepunkten in diesem Jahr gehört auch die Recherche zum Thema Graffiti Sprühen, bei der ich mich gemeinsam mit den Jugendlichen vom „Innsekt“ ausprobieren durfte und das Jodeln beim Vhs Aperitif.“